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Briefe über Homöopathie 1833-1834

Attomyr, J.

Briefe über Homöopathie 1833-1834

Noch nicht erschienen, Vorauss. Termin 2011, vorgemerkt
2010, 546 Seiten

69,00 EUR

inkl. 7% MwSt. zzgl. Versandkosten

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In 29 Briefen aus den Jahren 1833 und 1834 lässt sich Attomyr, Zeitgenosse Hahnemanns mit spitzer und wortgewandter Feder über die Homöopathie seiner Zeit aus. Dabei spart er nicht mit ironischen Seitenhieben auf seine medizinischen und politischen Zeitgenossen. Ein echter Lesespaß für alle homöopathisch und historisch Interessierten.
Der Herausgeber schreibt:
Joseph Attomyr, der ein ungebändigtes aber kurzes Leben führte, lebte von 1807 bis 1856. Ursprünglich ein heftiger Gegner der Homöopathie, verwandelte er sich zu einem der glühendsten Verfechter dieser Heilmethode. Mit seinem frischen, satirischen und manchmal aggressiven Temperament wurde Attomyr – selbst dem Tode durch Heilung mit der homöopathischen Arznei Sepia entronnen – zu einem auch von Hahnemann sehr respektierten Homöopathen, der seinerseits wenig Respekt kannte.
Seine Briefe, die eine Fülle an homöopathischen Bonmots, Einblicken in die damalige Zeit, praxisrelevanten Hinweisen und gesunder Kritik an oberflächlichem Scheinwissen beinhalten, sind mehr als einmal lesenswert.
Was Attomyr beispielsweise über das Thema der Gabenwiederholung schreibt, ist – obwohl er jede Schematisierung hierbei in Grund und Boden stampft – ungemein erhellend:
„Ich bin überzeugt, daß es keine, weder acute noch chronische Krankheit ohne bedeutende organische Destructionen gibt, die nicht der allerkleinsten Gabe einer, derselben vollkommen homöopathisch entsprechenden, Arznei, in der kürzesten Zeit weichen müßte. (...) Paßt das Mittel ganz, so hilft es, ohne wiederholt worden zu sein. Greife ich zu Wiederholungen, so hat es schon deshalb nicht ganz entsprochen."
Nicht, daß Attomyr nur daherpoltert. Er belegt jedes seiner Argumente mit gut nachvollziehbarer Klarheit. Aufgeteilt in 3 Bücher, enthält diese Gesamtausgabe insgesamt neunundzwanzig Briefe, die an meist nicht zu identifizierende Empfänger gerichtet sind. Jeder Brief ist mit einem eigenen Inhaltsverzeichnis versehen. Einige Beispiele: Obermedicinalrath Ringseis und die Halbhomöopathen, Die Homöopathie wird die Kuhpockenimpfung entbehrlich machen, Gegen den Wucher der Buchhändler zum Schaden der Homöopathie, Constantin Herings neueste Aufsätze. Attomyr hat zu jedem homöopathisch relevanten Thema etwas Kluges oder Humorvolles oder Aufklärendes zu sagen.

*Preis inkl. ges. Mwst. zzgl. Versand