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Gesichtsanalyse in der Homöopathie
Erscheint lt. Verlag Mai 2010, Bestellung ist vorgemerkt 44,00 EUR inkl. 7% MwSt. zzgl. Versandkosten
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Verblüffend einfach präsentiert sich das Konzept von Grant Bentley: In den Gesichtszügen erkennt der Behandler das Miasma des Patienten und kann – nach traditionell durchgeführter Erstanamnese und Repertorisation – das Mittel aus dem richtigen Miasma auswählen. Bentley hat eine fundierte Arbeit geschrieben. Seine Theorie fand an Tausenden von Patienten erfolgreich Anwendung, bevor er dieses Buch veröffentlichte.
Im theoretischen ersten Teil erläutert er ausführlich die Entwicklung seiner Theorie und seines Miasmenverständnisses. Er nimmt dabei Bezug auf grundlegende homöopathische Literatur, überraschend aber auch auf buddhistische und andere Textstellen, wobei völlig neue Gedankenbezüge entstehen.
Im zweiten Teil beschreibt er jedes Miasma und erläutert die praktische Anwendung an einigen Fällen aus seiner Praxis.
Im dritten Teil wird anhand von Fotos und Skizzen im Stil eines Lehrbuchs erklärt, wie man die Gesichtszüge erkennt, analysiert und ins richtige Miasma einteilt. Auch hier wird der Leser Überraschungen erleben: Seine praktische Erfahrung am Patienten lässt ihn einige Polychreste miasmatisch anders zuordnen als gewohnt. Doch auch hier lohnt es sich, sich mit seinen Ausführungen auseinanderzusetzen.
Es ist ein unkonventioneller, kreativer Blick auf die Miasmen mit inspirierenden Ausflügen in andere Fachgebiete. Man lernt viel über Miasmen und erkennt, wie tief sie die Menschen in ihrem Verhalten prägen. Vor allem aber ist das Buch praxisbezogen. Der homöopathische Behandler kann sich sofort daran machen, die Erkenntnisse von Bentley in die Praxis umzusetzen.
„Grant hat die Perlen aus den Arbeiten der homöopathischen Meister J. H. Allen, Hahnemann, Close, Ortega, Foubister u. a. herausgefunden. Es ist jedoch nicht die Wiederholung von bekanntem Wissen, die man in diesen Büchern findet. Der Autor ist viel weiter gegangen, indem er jeden individuellen Zug in einem Gesicht betrachtet und bestimmt, welches Miasma sich darin ausdrückt.
Der Leser wird nie mehr so wie früher in ein Gesicht blicken. Die Miasmen werden ihm förmlich in die Augen springen und er wird sich nur wundern, wie es möglich ist, dass er das vorher nicht gesehen hat.
Diese Bücher sind ein Muss für jeden Homöopathen, ganz unabhängig davon, ob er erst wenig oder schon viel Erfahrung hat. Sie liegen immer auf meinem Schreibtisch und werden ständig gebraucht.“
Margaret Nolan, Australia
(Homeopathic Links, Vol. 20, 2007)

