von: Mildenberger, F.

Verschobene Wirbel – verschwommene Traditionen


Verschobene Wirbel – verschwommene Traditionen

2015, 344 Seiten

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Verschobene Wirbel – verschwommene Traditionen von Mildenberger, F.

Band 56 der Reihe Medizin, Gesellschaft und Geschichte - Beihefte.
Chiropraktik und Osteopathie haben sich in den letzten 100 Jahren stark bewährt.
Während die Osteopathie aber in einer Nische verharrt, schaffte es die chiropraktische Technik von einer kleinen Randgruppe innerhalb der Heilpraktikerschaft in die medizinische Orthodoxie hinein. Nach 1945 verwandelten interessierte Chirurgen und Internisten die von Laien dominierte Chiropraktik in die heute anerkannte Manuelle Medizin. Die Heilpraktiker traten in den Vordergrund, während parallel die nordamerikanische Chiropraktik im antibiotischen Zeitalter beinahe vom medizinischen Markt verdrängt wurde. Entscheidende Impulse erhielten die westdeutschen Ärzte mitten im Kalten Krieg aus der CSSR. Auch in der DDR gelang es den Anhängern einer manuellen Therapie zu reüssieren.
Erstmals wird mit diesem Band die Geschichte manueller Therapien im Spannungsfeld
zwischen Ärzteschaft, Heilpraktikern, Patienten und amerikanischen Wegbereitern vorgestellt.
 
Mildenberger, F.

Florian G. Mildenberger, Jahrgang 1973,
ist außerplanmäßiger Professor an der Europa Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder, wo er Geschichte der Medizin lehrt. Seit 2010 ist er im Rahmen eines Forschungsprojekts auch Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sexualgeschichte, Biophilosophie und die Geschichte komplementärer Heilweisen.

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