von: Joos, J.

Akupressur für jedermann


Akupressur für jedermann

2016, 179 Seiten

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Akupressur für jedermann von Joos, J.

Mit Illustrationen von Johannes Joos und Thaddea Schyle.
Dieser Ratgeber beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, seine eigenen Selbstheilungskräfte im Sinne der Chinesischen Medizin zu aktivieren.
Dies kann, entgegen der weitläufigen Meinung, nicht nur mit Akupunktur erreicht werden.
Die Technik der Akupressur und Moxibustion basiert auf der klassischen Akupunktur.
Im besten Falle aktivieren Sie Ihre Energiepunkte mittels Akupressur in der gleichen Intensität wie mit Akupunkturnadeln.
Akupressur bedeutet weitaus mehr als nur das Drücken auf verschiedene Reflexpunkte, sie bildet einen Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und ist daher auch in das System der chinesischen Diagnostik und Therapie eingebunden.
Durch die Stimulation von Akupunkturpunkten werden Blockaden in den Meridianen gelöst, sodass die Energie (Qi) wieder frei in den energetischen Leitbahnen fließen kann. Mit der gezielten Akupressur können unterschiedliche Erkrankungen und Beschwerden positiv beeinflusst oder sogar geheilt werden.
Mit dem fokussierten Fingerdruck verbessern sich dann z. B. chronische akute Schmerzen, Verdauungsbeschwerden, psychische Ungleichgewichte und noch vieles mehr. Dieses Buch dient als praktische Einführung in das Konzept der TCM. Es beinhaltet die Grundlagen zur Diagnostik von Ungleichgewichten, sowie zur Therapie durch Akupressur, es beinhaltet alles Wesentliche über die Meridiane, Akupunkturpunkte, Stimulationstechniken und Hilfsmittel. Es werden ebenso andere Therapien der TCM (Ernährungstherapie, Meridiandehnung, Moxibustion, Wärmetherapie, Heilmittel der Chinesen) vorgestellt, welche selbst zu Hause durchgeführt werden können.

Der Begriff Akupressur ist verwandt mit dem der Akupunktur. Diese stammt nicht, wie man erwarten würde, aus dem chinesischen, sondern aus dem Griechischen. Im Original heißt es Zhenjiu und bedeutet Nadelstechen und Räuchern. Das Räuchern bezieht sich hier auf die Erwärmung von Akupunkturpunkten mit Beifußkraut (Moxibustion).
Bei der Akupressur werden energetische Störungen im Organismus durch das Stimulieren von verschiedenen Punkten auf der Haut ausgeglichen. Die Akupressur löst verschiedene Reaktionen und Sensationen im umliegenden Gewebe aus und ist damit in der Lage, Organsysteme im Körper zu beeinflussen.

Die deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur beschreibt die Wirkmechanismen der Akupunktur wie folgt:
schmerzlindernd, Muskeltonus regulierend, Immunmodulierend, psycho-neuro-endokrine Wirkung, abschwellend, durchblutungsfördernd, vegetativ regulierend, psychisch ausgleichend.
Erkrankungen, bei denen eine Indikation zur Akupunkturbehandlung Akupressur gegeben ist:
Erkrankungen des Stütz- und Bewegungssystems:
– Schmerzen an Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule (HWS-Syndrom, zervikale Spondylitis, Tortikollis, BWS-Syndrom, • • Thorakalsyndrom, LWS-Syndrom, Lumbago, Ischialgie, Lumbosakrales Schmerz-Syndrom, Bandscheibenvorfall)
– Myofasziales Schmerzsyndrom
– Fibromyalgie
– Radikulärsyndrom, Pseudoradikulärsyndrom
– Arthralgien, Arthrosen, Arthritis und deren Begleitschmerzen
– Rheumatoide Arthritis
– Schulter-Arm-Syndrom, Frozen Shoulder, Periarthritis humeroscapularis
– Tennisellenbogen – Epikondylopathie
– Karpaltunnelsyndrom
– Hüftbeschwerden wie Koxarthrose, Koxalgie
– Kniebeschwerden wie Gonarthrose, Gonalgie
– Achillodynie
– Morbus Sudeck
– Nachbehandlung von Hüft-, Knie- und Bandscheibenoperationen
– Schmerzen des Kau- und Zahnsystems
Neurologische Krankheiten:
– Kopfschmerzen, Migräne
– Neuralgien wie Trigeminusneuralgie, Atypischer Gesichtsschmerz, Interkostalneuralgie, Zosterneuralgie
– Phantomschmerz, Stumpfschmerz
– Polyneuropathie, Parästhesie
– Schlaganfallnachsorge
– Lähmungen, Hemiparese, Fazialisparese
– Zerebrale Anfallsleiden
– Entwicklungsstörungen im Kindesalter
– Begleitsymptome von neurologischen Erkrankungen
Psychische und Psychosomatische Erkrankungen:
– Depressionen
– Bipolare Störungen
– Schlafstörungen
– Erschöpfungszustand
– Ängste, Unruhezustände, Psychovegetatives Syndrom
– Suchterkrankungen: Entgiftungsbehandlung und Therapiebegleitung, NADA Konzept (z.B. Alkohol, Nikotin, Arzneimittel, illegale Drogen)
– Bulimie, Adipositas
– Somatoforme Störungen
Erkrankungen der Atemwege:
– Asthma
– Bronchitis, Pseudokrupp, Hyperreagibles Bronchialsystem
– Heuschnupfen – Rhinitis allergisch
– gehäuft auftretende Erkältungskrankheiten
Herz- Kreislauf- Krankheiten:
– Funktionelle Herzerkrankung
– Herzrhythmusstörung
– Angina pectoris
– Koronare Herzerkrankung
– Hypertonie, Hypotonie
– Durchblutungsstörung
Erkrankungen des Verdauungssystems:
– Funktionelle Magen-Darm-Störungen
– Übelkeit, Erbrechen, Hyperemesis, (auch in der Schwangerschaft, unter Chemotherapie, postoperativ)
– Oesophagitis, Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
– Ulkus ventriculi, Ulkus duodeni
– Gallenbeschwerden wie Cholangitis, Cholecystitis, Gallenwegsdyskinesie
– Lebererkrankungen wie Hepatitis
– Verstopfung (Obstipation), Durchfall (Diarrhoe), Gastroenteritis
– Reizdarm (Colon irritabile), Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
Urologische Erkrankungen:
– Reizblase, Cystitis, Pyelonephritis, rezidivierende Harnwegsinfekte
– Prostatitis
– Funktionelle Störung des Urogenitaltraktes
– Harninkontinenz, Enuresis
– Impotenz
Gynäkologische Erkrankungen:
– Menstruationsschmerzen, Zyklusstörung, Dysmenorrhoe, Prämenstruelles Syndrom, Amenorrhoe
– Klimakterisches Syndrom
– Adnexitis, Salpingitis
– Mastopathie
– Libido- und Potenzstörungen
– Fruchtbarkeitsstörungen, Fertilitätsstörung, Frigidität
– Schwangerschaftserbrechen, Geburtshilfe, Geburtsvorbereitung, Geburtseinleitung, Geburtserleichterung, Laktationsstörung
Hals-, Nasen-, Ohrenerkrankungen:
– Heuschnupfen (Pollinosis), Rhinitis, Sinusitis, Tonsillitis
– Geruchsstörung, Geschmacksstörung
– Otitis, Hörsturz, Schwerhörigkeit, Tinnitus
– M. Menière, Schwindel, Reisekrankheit, Labyrinthitis
– Stimmstörung
Erkrankungen des Auges:
– Konjunktivitis, Blepharitis, Uveitis
– Visusschwäche
– Glaukom
– Retinitis pigmentosa, Maculadegeneration
Hautkrankheiten:
– Urtikaria
– Neurodermitis, atopisches Ekzem, Ekzem
– Entzündliche Hauterkrankungen,
– Akne vulgaris, Furunkulose
– Ulcera crures, schlecht heilende Wunden
– Herpes simplex
– Psoriasis
– Juckreiz
Sonstige Indikationen:
– Begleittherapie bei Tumorerkrankungen (z.B. Linderung der Übelkeit bei Chemotherapie, Tumorschmerzen)
– Postoperative Schmerzen, Förderung der Wundheilung
– Posttraumatische Schmerzen
– Zahnschmerzen,
– Kollaps, Schockzustand
– Immunstörung
– posttraumatische und postoperative Heilungsstörung
– abschwellende, schmerzlindernde, lymphflussanregende Wirkung.

Aus dem Inhalt:
Vorwort
1. Definition
2. Geschichte der Akupunktur
3. Wirkmechanismen der Akupunktur/Akupressur
4. Indikationen, Kontraindikationen, Nebenwirkungen und Risiken einer Akupressurbehandlung
5. Substanztheorie: Qi, Blut und Körperflüssigkeiten
6. Yin und Yang
7. Die fünf Wandlungsphasen
8. Zang-Fu-Theorie
9. Diagnostik: Ba gang, Zungendiagnose, Pulsdiagnostik
10. Maßeinheit CUN
11. Akupressur – Therapeutische Haltung, Techniken und Hilfsmittel
12. Moxibustion und TDP – Wärmeanwendung für Zuhause
13. Meridiane und Vorstellung meiner persönlichen Lieblingspunkte:
13.1 Lungen-Meridian (LU)
13.2 Dickdarm-Meridian (DI)
13.3 Magen-Meridian (MA)
13.4 Milz-Meridian (MI)
13.5 Herz-Meridian (HE)
13.6 Dünndarm-Meridian (DÜ)
13.7 Blasen-Meridian (BL)
13.8 Nieren-Meridian (NI)
13.9 Perikard-Meridian (PE)
13.10 3-Erwärmer-Meridian (3E)
13.11 Gallenblasen-Meridian (GB)
13.12 Leber-Meridian (LE)
13.13 Lenkergefäß (Du Mai)
13.14 Konzeptionsgefäß (Ren Mai)
14. Wichtige Punkte, die jeder kennen sollte:
14.1 Shu- und Mu-Punkte
14.2 Meisterpunkte
15. Schmerzen in der TCM
16. Tonisierung und Sedierung
17. Behandlungskonzepte: Grundsätze der Behandlung
18. Akupressurkombinationen
19. Kurze Exkursion: Ohrakupunktur
20. Konzept der wunderbaren Punkte von Meisterin Li
21. Meridiandehnung – Leben heißt bewegen
22. Die heilende Ernährung der Chinesen
23. Heilmittel der Chinesen
23.1 Ingwer
23.2 Ginseng
23.3 Grüner Tee
23.4 Curcuma
23.5 Chinesische Kraftsuppe
23.6 Heidelberger Kräuterpulver
24. Danksagung
25. Literaturverzeichnis

 
Joos, J.

Johannes Joos, Jahrgang 1988,
Sohn eines Lehrers und einer Physiotherapeutin. Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger im Jahr 2009 machte er zahlreiche Fort- und Weiterbildungen, zunächst als ganzheitlicher Ernährungsberater, Basenfastenleiter, Ayurveda-Masseur, sowie Fachkrankenpfleger für Intermediate Care. Bis heute arbeitet er auf einer internistisch / chirurgischen Station in einem Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung.
Das Interesse an der Akupunktur fand er durch einen befreundeten Arzt, der ihn in seiner Praxis unterrichtete. Um dieser Leidenschaft weiter nachzugehen und die Tätigkeit in eigener Praxis auszuführen, wurde er 2014 Heilpraktiker. Daraufhin folgte ein Studium der Traditionellen Chinesischen Medizin in Indien, welches er im Mai 2016 erfolgreich abschloss, M.D (acu.). Zeitgleich besuchte er die Hippokrates Heilpraktiker Schule für chinesische Medizin in Freiburg unter der Leitung von Prof. Dr. Bengt Jacoby, in der er intensiv an den Grundlagen und praktischen Fertigkeiten der Akupunktur arbeitete und mit einem Diplom abschloss. Es folgte eine ärztliche Tätigkeit am staatlichen Krankenhaus von Malta in der Abteilung für Traditionelle Chinesische Medizin und ein Diplom der Universität Nanjing / China.

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