von: Michel-Zaitsu, Wolfgang

Traditionelle Medizin in Japan


Traditionelle Medizin in Japan

2017, 400 Seiten

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Traditionelle Medizin in Japan von Michel-Zaitsu, Wolfgang

Die Grundlagen der japanischen Medizin stammen aus China,
doch beobachten wir seit etwa dem 16. Jahrhundert einen immer deutlicheren Emanzipationsprozess.
Teils im Zuge politisch-sozialen Umbruchs, teils durch die Begegnung mit der westlichen Medizin, teils auch infolge des schwierigen Zugangs zu bestimmten Heilmitteln entwickelte man Ansätze und Therapien, in denen Erfahrung und Beobachtung überlieferte Doktrinen ablösten.
Spätestens seit der Frühen Neuzeit gebührt daher der Traditionellen Japanischen Medizin (TJM)
ein eigenständiger Platz neben der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).
Das Buch zeigt, dass das, was wir heute traditionelle japanische Medizin nennen,
sich nicht in der Reproduktion übernommener Konzepte erschöpfte.
Im Laufe der Jahrhunderte formierte sich in Japan eine Heilkunst, die indigene Konzepte unter Nutzung fremder Impulse zu einer dynamischen Disziplin verschmolz.
Die Darstellung endet mit dem erneuten Aufbruch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, in dem die Grundzüge der gegenwärtigen Lage deutlich werden.

 
Michel-Zaitsu, Wolfgang

Wolfgang Michel (Michel-Zaitsu), Jahrgang 1946.
Nach Forschungen in der Organischen Chemie und eineinhalbjährigem Zivilem Ersatzdienst in einem Kreiskrankenhaus Hinwendung zu den ostasiatischen Sprach- und Kulturwissenschschaften mit dem Schwerpunkt China. Magister Artium an der Goethe Universität in Frankfurt, Ph.D. (Cultural Science, Okayama University, Japan). Seit 1975 an der staatlichen Kyushu Universität als Lektor tätig. Nach Änderung der japanischen Hochschulgesetze erhielt er 1983 als erster Ausländer eine unbefristete Berufung an eine staatliche Universität. Zunächst Associate Professor, danach Professor an der Fakultät für Sprachen und Kulturen sowie der Fakultät für Vergleichende Gesellschafts- und Kulturwissenschaften. Dazu weitere Aufgaben im Management (Dekan, Vizepräsident). Seit 2010 emeritiert. Anschließend Gastprofessur an der Saga Universität und Research Associate der Ken-i-kai Foundation in Tokyo. Von 2003 bis 2005 Präsident der Gesellschaft für die Geschichte der Weststudien (Yogakushi Gakkai), seit 2008 permanentes Mitglied im Exekutivvorstand der Japanischen Gesellschaft für die Geschichte der Medizin (Nihon Ishigakkai). Arbeiten zur Geschichte der euro-japanischen Kulturkontakte besonders im Bereich der Medizin und verwandter Wissenschaften. Engagement in zahlreichen Sonderforschungsprojekten und Ausstellungen zu Medizingeschichte. 1999 Wissenschaftlicher Förderpreis der Japanischen Gesellschaft für die Geschichte der Medizin und Erhalt des Bundesverdienstkreuzes 2004.

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