von: Scheid, V./ Ellis, A.

Handbook of Formulas in Chinese Medicine


Handbook of Formulas in Chinese Medicine

2016, 406 pages

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Handbook of Formulas in Chinese Medicine von Scheid, V./ Ellis, A.

Handbook of Formulas in Chinese Medicine is a concise, visual reference to over 180 of the most important herbal formulas in Chinese medicine.
This book is designed to provide a snapshot of the formulas and help the reader to take in key information at one glance.
Each formula is presented as a two-page spread. On the left is a drawing of a person showing an aspect that is typical of the type of patient for whom the formula might be prescribed. The drawing is labelled with key symptoms.
Under the drawing the reader can find a list of ingredients followed by basic information: actions, main pattern, key and secondary symptoms, tongue, pulse and abdomen.
Additional detail is set forth in clinical notes, and other formulas with similar indications are discussed for purposes of comparison.

On the right page is a full display of the composition of the formula.
Each of the ingredients is color coded to show its taste and temperature, and the overall nature of the formula—warming, cooling, neutral etc.—can be seen at a glance. The role that each ingredient plays in the formula (chief, deputy, assistant, envoy) as well as its actions are also shown.
An introduction discusses how different types of processing affect the functions of particular herbs, and there is a helpful introduction to the Japanese approach to abdominal diagnosis and its value in prescribing herbs. A formula index (by pinyin and English common name) and an index of patterns and key symptoms are included.

CONTENTS:
Introduction
Table 1: Common Methods of Processing Herbs
Table 2: Herbs that are Commonly Processed
The Formulas
Index of Formulas by Pinyin
Index of Formulas by English Common Name
Index of Patterns and Key Symptoms

 
Rezension zum Buch „Handbook of Formulas in Chinese Medicine“ von Scheid/Ellis Von Anne Baumgart Die adäquate Zusammenstellung von Rezepturen ist zweifelsohne der Dreh- und Angelpunkt der Chinesischen Arzneimittelkunde, denn selten ist es ein einzelner Bestandteil als vielmehr die richtige Mischung verschiedener Kräuter bzw. Arzneien, die einer Rezeptur ihre spezifische Heilwirkung verleiht. So ist das „Handbook of Formulas in Chinese Medicine“ mit mehr als 180 der wichtigsten Arzneimittelrezepturen der Chinesischen Medizin von den Autoren Volker Scheid und Andrew Ellis als klinisches Handbuch für den Praxisalltag konzipiert worden. Das kompakte Nachschlagewerk, das 2016 als englischsprachige Erstausgabe im US-amerikanischen Verlag Eastland Press erschienen ist, soll es dem Leser ermöglichen, sich anhand zahlreicher grafischer Orientierungshilfen schnell und einfach einen Überblick über die wichtigsten Informationen zu einzelnen Rezepturen zu verschaffen. Jede Rezeptur wird jeweils auf einer Doppelseite vorgestellt, und zwar beginnend mit ihrem Namen in chinesischen Schriftzeichen, der gebräuchlichsten englischen Übersetzung sowie ihrer Pinyin-Bezeichnung. Darunter findet man die grafisch-exemplarische Darstellung eines Patienten in einer charakteristischen Haltung bzw. einem Zustand und Alter, wofür diese Rezeptur typischerweise Anwendung findet. Ergänzt wird die Zeichnung durch Schlüsselsymptome als etikettenartiger Bildtext. Hauterscheinungen sind als Farbfoto abgebildet. Unter der Zeichnung werden die einzelnen Bestandteile der Rezeptur aufgelistet, gefolgt von weiteren grundlegenden Informationen wie Wirkungen, Krankheitsmuster, Schlüssel- und Nebensymptome sowie Indikationen aus Zungen-, Puls- und Bauchdiagnose. An diese Basisinformationen schließen sich jeweils ein Abschnitt mit klinischen Anmerkungen und etwaigen Kontraindikationen an sowie eine kurze Auflistung möglicher alternativer Rezepturen für sehr ähnliche Krankheitsbilder. Auf der jeweils zweiten Seite findet man eine vollständige Auflistung der einzelnen Bestandteile mit eindeutiger Farbcodierung entsprechend Temperatur und Geschmack sowie die Unterteilung in Kaiser-, Minister-, Helfer- und Botenarzneien mit deren jeweiliger Wirkung. Bei den Dosierungsempfehlungen bezogen sich Scheid und Ellis laut eigener Angabe auf verschiedene einschlägige Quellen und entschieden sich für die „unter normalen Umständen“ gebräuchlichen Mengen der Einzelarzneien in Gramm, wobei genau hier natürlich die individuelle Anpassung an den jeweiligen Zustand des Patienten möglich oder vielmehr gefragt ist. Problematische Bestandteile, also traditionell verwendete Arzneien, die aus rechtlichen, moralischen oder anderen Gründen im Westen nicht oder nicht von jedem Therapeuten verschrieben werden dürfen oder sollten, z. B. Rhinocerotis Cornu, Ephedrae herba oder Aconiti radix, wurden von Scheid/Ellis in den Rezepturen ersetzt, weggelassen oder mit einer Fußnote versehen. Auch hier wird an die Fach- und Sachkenntnis sowie das Verantwortungsgefühl des Anwenders appelliert. Die Einleitung des Buches beschreibt ausführlich die Intention und Gliederung des Buches und geht dabei unter anderem auch auf diese „problematischen Bestandteile“ ein. Darüber hinaus enthält sie zwei hilfreiche Tabellen zu den möglichen Zubereitungs- bzw. Vorbehandlungsarten von Einzelbestandteilen (z. B. in Honig-gebratene Astragaluswurzel). Die einzelnen Rezepturen sind nicht, wie üblicherweise, nach Krankheitsmustern oder Wirkungen, sondern alphabetisch entsprechend ihrer Pinyin-Bezeichnung sortiert, was anfangs etwas gewöhnungsbedürftig erscheint. Mithilfe der beiden zusätzlichen Register der gebräuchlichen englischen Übersetzungen bzw. der Muster und Schlüsselsymptome im letzten Abschnitt kann jedoch jeder Leser seine bevorzugte Herangehensweise an das Buch finden. Das „Handbook of Formulas in Chinese Medicine“ ersetzt auf keinen Fall ein Studium der Chinesischen Arzneimittelkunde und auch keine ausführliche Materia Medica, worauf vom Autorenteam ausdrücklich hingewiesen wird. Es kann jedoch sowohl dem erfahrenen Therapeuten im Praxisalltag als auch im Studium oder in den Anfängen der therapeutischen Tätigkeit als ergänzendes praktisches Nachschlagewerk dienen. Das Buch ist derzeit nur in englischer Sprache erhältlich, und leider ließ sich für diese Rezension nicht in Erfahrung bringen, ob und wann eine Übersetzung ins Deutsche geplant ist. Es ist sicher kein Werk, das man „mal einfach so runterlesen“ kann, ohne jedes einzelne englische Wort verstehen zu müssen. Aus diesem Grund halte ich es für Leser bzw. Anwender mit eingeschränkten Englischkenntnissen nur für bedingt geeignet. Das „Handbook of Formulas in Chinese Medicine“ überzeugt jedoch durch seine Fülle und Klarheit, seinen übersichtlichen und gut durchdachten Aufbau sowie die sehr ansprechende grafische und farbliche Gestaltung. Wer in seiner schulmedizinischen Ausbildung mit den Büchern von Frank H. Netter gearbeitet hat, fühlt sich durch die (nicht als absolut zutreffend zu verstehenden) Illustrationen von Bruce Wang vielleicht an die eindrücklichen Zeichnungen aus Netters Innere Medizin zurückerinnert. Besonders erwähnenswert sind meines Erachtens auch die Hinweise zur Bauchdiagnose, die ursprünglich aus der japanischen Medizin kommt, doch immer mehr Eingang zumindest in die westliche Ausübung der TCM findet. Extrem hilfreich ist außerdem die Auflistung möglicher Alternativrezepturen, welche mir schon mehrfach die Entscheidung für die eine oder andere Rezeptur erleichtert hat. Wenn man sich an die einführenden Worte zur Zielgruppe, Intention und Verwendung hält und sich als nicht-englischer Muttersprachler die Mühe macht, sich die präzise Bedeutung der englischen Fachbegriffe (zum Beispiel von Schlüsselsymptomen) von Anfang an bewusst zu machen, kann das Werk für den Praxisalltag unglaublich wertvoll sein und füllt meiner Meinung nach durch seine Einzigartigkeit tatsächlich eine Lücke. AGTCM, 2017
Scheid, V.

Volker Scheid
is a scholar physician who engages with East Asian medicine as a clinician, researcher, and teacher. He is a principal research fellow at the University of Westminster, London (UK), where he directs EASTmedicine (East Asian Sciences & Traditions in Medicine), an innovative trans-disciplinary research center dedicated to the integration of East Asian medicines into contemporary health care. He has published widely in academic and professional journals, including two previous books: Chinese Medicine in Contemporary China: Plurality and Synthesis and Currents of Tradition in Chinese Medicine, 1626-2006. He maintains a private medical practice in London and lectures internationally. Founder of the Eurpoean Institute of Oriental Medicine (EIOM) in Munich.

Ellis, A.

Andrew Ellis
first studied Chinese medicine with Dr. James Tin Yau So at the New England School of Acupuncture. He left New England in 1983 to study Chinese language in Taiwan and apprenticed with Chinese herbalist Xu Fu-Su there for several years. Later he studied internal medicine and gynecology at the Xiamen Hospital of Chinese medicine. While there, he also specialized in the study of acupuncture with Dr. Shi Neng-Yun and dermatology with Dr. Zhang Guang-Cai. Andy is the founding owner of Spring Wind Herbs in Berkeley, California and has authored, translated, or co-translated several books on Chinese medicine including Grasping the Wind, The Clinical Experience of Dr. Shi Neng-Yun, Notes from South Mountain, and Fundamentals of Chinese Medicine.

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