von: Liu, G.

Discussion of Cold Damage (Shang Han Lun)


Discussion of Cold Damage (Shang Han Lun)

2015, 976 pages

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Discussion of Cold Damage (Shang Han Lun) von Liu, G.

Discussion of cold damage is a major new translation of the Chinese classic Shang Han Lun by scholar and medical doctor Guohui Liu makes this foundational text fully accessible to English speaking clinicians for the first time. Extensive study and research underpins the translation. Guohui Liu understanding of both classical and modern Chinese enables him to interpret fully the ancient work within the theory of Chinese medicine. The translation is explained by an extensive commentary, the difficulties with the text, how it has been subsequently translated and expands on the theory laid out in the original text to reach an understanding that can be applied in the clinic for diagnosis and treatment. The value of this classic text lies primarily in its establishment of a basic framework for differentiation and treatment, but it also presents 112 formulas and 88 medicinal substances, which are commonly applied in clinical work for various conditions. This book with its edition contains the 112 formulas. They are fully explained in the context of the clinical experiences of well-known ancient and modern doctors, and they are also laid out in two appendices, cross referenced to the text.
 
„Discussion of Cold Damage“: eine Neuübersetzung des Medizinklassikers „Shang Han Lun“ von Zhang Zhong-Jing durch Liu Guohui Professor Liu Guohui ist in Fachkreisen längst kein Unbekannter mehr. In den Vereinigten Staaten lebend, gilt er dort und in Europa, durch Fachvorträge, Seminare und nicht zuletzt seine Veröffentlichungen bekannt, als Koryphäe in Sachen klassischer Chinesischer Medizin. Umfassend unter Beweis gestellt hat er dies mit seinem Buch „Warm Diseases: A Clinical Guide“ aus dem Jahr 2001. Professor Liu studierte bei seinem Vater Liu Luyan und anderen Ärzten der Chinesischen Medizin. Seine Abschlüsse erwarb er in Chengdu, wo er ab 1994 auch eine Professur innehatte. Heute lebt und arbeitet er in Portland/Oregon. Dort betreibt er eine eigene Praxis und unterrichtet am renommierten >Oregon College of Oriental Medicine<. Der Verlag „ Singing Dragon“ legte 2015 mit „Discussion of Cold Damage“ Professor Lius Übersetzung des berühmten „Shang Han Lun“ (SHL) von Zhang Ji (Zhang Zhong Jing) auf fast 1000 Seiten vor. Damit kommt der Verlag dem auch bei uns stark gestiegenen Interesse an klassischen Texten der Chinesischen Medizin entgegen. Das 1800 Jahre alte SHL erklärt die Verletzung des Yang durch äußere Kälte und das Voranschreiten dieses Krankheitsprozesses in den sechs Leitbahnschichten Taiyang, Yangming, Shaoyang, Taiyin, Shaoyin und Jueyin. Zugleich ist dieses Werk in der klinischen Praxis verankert. Es erörtert Behandlungen, aber auch die Folge von Fehlern in Behandlungen. Seine 112 Rezepte sind oft von großer Eleganz und sie kommen bis heute in der täglichen Praxis zur Anwendung. Die Vorlage für die Übersetzung Professor Lius ist die in der Song-Dynastie veröffentlichte Version, wie sie in einer Sammlung aus der späten Ming-Dynastie reproduziert wurde. Dabei lässt er, wie auch andere Gelehrte, die sich mit dem „Shang Han Lun“ beschäftigen, die Teile weg, bei denen die Autorenschaft Zhang Jis zweifelhaft ist. Die Übersetzung folgt der Vorlage exakt. Sie besteht aus acht Kapiteln. Die Kapitel selbst unterteilt Prof. Liu in Abschnitte, deren Inhalt in einer Zusammenfassung jeweils vorangestellt wird. Anders als die Übersetzungen von Mitchell/Wiseman/Ye oder Greta Young De Jie stellt Professor Liu dabei nichts um, d.h., Zeile 14 folgt der Zeile 13, auch wenn inhaltlich gute Gründe dafür sprechen könnten, eine andere Zeile folgen zu lassen. Im Anhang sind verschiedene Appendices angeführt. U.a., eine Umrechnung der in der Han-Dynastie gebräuchlichen Maßeinheiten in heutige Gewichtseinheiten, eine Liste der Rezepturen mit Referenz zu den Zeilen, in denen man sie finden kann. Eine umfangreiche Bibliografie, ein Hauptregister sowie ein wirklich nützliches Kräuterregister beschließen das Buch. Letzteres führt nicht nur einfach die Stellen auf, wo wir Radix Bupleuri im Text finden, sondern es verweist auch auf Stellen, wo es beispielsweise diaphoretisch verwendet wird, oder wo vor einer Leberyin-Schädigung gewarnt wird. Der Darstellung des Inhalts der einzelnen Zeilen des SHL gibt Prof. Liu folgende Struktur: Zunächst wird der Originaltext (ergänzt durch die Pinyinumschrift) Zeile für Zeile vorgestellt. Es folgen eine Zusammenfassung und danach die Übersetzung des Originaltextes. Anschließend werden schwierige oder unklare Stellen diskutiert. Prof. Liu fährt fort mit der Kommentierung des übersetzten Abschnitts. Dann wird die Rezeptur analysiert und ihre möglichen Anwendungen beschrieben. Klinische Erfahrungen in ihrer Anwendung durch erfahrene Ärzte der Vergangenheit und Gegenwart und schließlich die Anwendung der Rezeptur bei schulmedizinischen Krankheiten, soweit sie die pathologischen Zeichen tragen, die im Abschnitt des SHL erwähnt werden, schließen die Wiedergabe der jeweiligen Zeile ab. Wo nötig werden Unterschiede in Zeilen gemeinsamen Themas mit Tabellen oder Transformationen der Krankheitsbilder in Diagrammen illustriert. Prof. Liu schöpft aus einem großen Schatz an Kommentaren zum SHL, er wählt dabei Kommentare aus, die durchaus unterschiedliche Sichtweisen wiedergeben und versetzt so den/die Leser_in in die Lage, sich eine eigene Meinung zu bilden. Insbesondere diese Kommentare machen die Übersetzung zu einem Werk, das es auch zum Selbststudium geeignet macht. Irritierend ist, dass diese Übersetzung offensichtlich als zweiter Band eines Werkes von Prof. Liu konzipiert ist. Im Text nimmt Prof. Liu wiederholt Bezug auf den ersten Band „Foundations of Theory for Ancient Chinese Medicine“, der im gleichen Verlag erschienen ist. Es lässt sich nur vermuten, dass in jenem Band enthalten ist, was in diesem fehlt. Das wäre vor allem eine umfassendere Einführung ins SHL und seine Einordnung vor dem Hintergrund anderer Klassiker, dem „Neijing“ und dem „Shennong Bencao Jing“, gewesen. Auch die inhaltlichen Zusammenfassungen am Anfang der Abschnitte hätten sicherlich ausführlicher ausfallen dürfen. Wer in der Bibliografie nach den einschlägig bekannten Autoren sucht (z.B. Mitchell et.al.) wird nicht fündig. Sie sind nicht etwa nicht aufgeführt, sie erscheinen in der alphabetischen Ordnung unter ihrem Vornamen! Ein Fehler, wie er bei der Wiedergabe chinesischer Namen häufig ist. Die chinesischen Namen sind in richtiger Reihenfolge aufgelistet, ironischer Weise mit der Ausnahme des Namens des Autors selbst: Prof. Lius Werke erscheinen unter dem Buchstaben G. Für die, des chinesisch mächtigen Lesenden wären an dieser Stelle auch die Schriftzeichen für die Autorennamen von Nutzen, da nur die Titel der Monografien mit chinesischen Schriftzeichen wiedergegeben sind. Die Suche nach Autoren und Aufsatztiteln, bei denen keine Schriftzeichen aufgeführt sind, wird so erschwert. Diese kleineren Mängel fallen durchaus ins Gewicht, weil dieses Buch m.E., für das ernsthafte Studium des SHL wirklich einen neuen Standard darstellt und ausgesprochen gut für das Selbststudium geeignet ist. Einsteigern wird der Preis von knapp 170.- Euro vielleicht zu hoch erscheinen, aber allen, die den Einstieg in das SHL bereits vollzogen haben, sei die Übersetzung von Prof. Liu wärmstens empfohlen. AGTCM 2016 Thomas Quehl
Liu, G.

Liu Guohui
studierte über 30 Jahre lang Chinesische Medizin bei seinem Vater, Luyan Liu, und anderen bekannten TCM-Ärzten.
Er absolvierte den Bachelor und Master an der Chengdu Universität für TCM; 1994 erhielt er dort auch einen Lehrauftrag. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Chinesischen Medizin und ihren Klassikern. Dr. Liu gab auch bereits Seminare in Europa und in den U.S.A. Derzeit führt er eine private Praxis in Portland, Oregon, U.S.A. und unterrichtet am dortigen Oregon College of Oriental Medicine und am National College of Naturopathic Medicine.

Guohiu Liu has been studying and practicing Chinese medicine for over 30 years. He gained his Bachelor's and Master's degrees at Chengdu University of Traditional Chinese Medicine in the early 1980s, where he later became Associate Professor in 1994.

Kundenbewertungen für "Discussion of Cold Damage (Shang Han Lun)"
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(aus 1 Kundenbewertungen)
 
 
Von: Müller-Gißler 09.08.2016 13:29

Gutes Einsteiger-Buch für das Shang han lun

siehe Rezension AGTCM 2016

 
 
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