von: Baur-Müller, B.

Westliche Heilpflanzen in der chinesischen Medizin


Westliche Heilpflanzen in der chinesischen Medizin

2016, 422 Seiten

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Westliche Heilpflanzen in der chinesischen Medizin von Baur-Müller, B.

Das Buch beschreibt umfassend und praxisnah, wie die Integration von westlichen Kräutern in den Alltag einer Praxis für Alternativmedizin gelingt. Dabei werden die chinesischen Syndrommuster anhand der fünf Wandlungsphasen übersichtlich und prägnant vorgestellt. In weiterer Folge nimmt die Autorin aus ihrer eigenen fünfzehnjährigen Erfahrung eine Musterdifferenzierung für die jeweiligen Wandlungsphasen vor und listet passende Rezepturvorschläge auf. Abgerundet werden die Kapitel zu den Funktionskreisen mit passenden Pflanzenportraits samt Foto und klinischen Fallvorstellungen mit Angabe von Diagnose, Rezepturanalyse und Verlauf. Besondere Aspekte zu Gynäkologie, Kinderheilkunde und Autoimmunerkrankungen sind ebenso enthalten. Das Buch eignet sich zum Nachschlagen und Kennenlernen der Kräuter und wendet sich sowohl an erfahrene Praktiker der chinesischen Medizin als auch an Einsteiger, die ihr Wissen vertiefen möchten.

Inhaltsverzeichnis:
I. Funktionskreise nach Wandlungsphasen

  • 1. Funktionskreis Lunge/Dickdarm
  • 2. Funktionskreis Milz/Magen
  • 3. Funktionskreis Niere/Blase
  • 4. Funktionskreis Herz/Dünndarm
  • 5. Funktionskreis Leber/Gallenblase
  • II. Spezielle Fächer
  • 6. Gynäkologie
  • 7. Kinderheilkunde
  • 8. Autoimmunerkrankungen
  • Umfassende Darstellung von chinesischen Syndrommustern samt dazugehörigen Rezeptvorschlägen mit westlichen Kräutern und Fallbeispielen.

     
    Baur-Müller, B.

    Birgit Baur-Müller,
    Studium der Humanmedizin, Akupunktur Ausbildung bei DÄGfA sowie Studium der chinesischen Medizin,
    seit 15 Jahren private Praxis für chinesische Medizin.

    Kundenbewertungen für "Westliche Heilpflanzen in der chinesischen Medizin"
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    Von: müller 02.02.2017 11:01

    Gutes Buch, keine reine Materia Medica

    Rezension der AGTCM:
    Westliche Heilpflanzen in die TCM Behandlung integrieren.
    Eine Verbindung von Ost und West


    In ihrem Buch „Westliche Heilpflanzen in der chinesischen Medizin“ bildet Birgit Baur-Müller eine praktische und anschauliche Verbindung der beiden Systeme der Heilkunde. 88 heimische Pflanzen werden den 5 Wandlungsphasen zugeordnet und detailliert beschrieben. Fallbeispiele aus der Praxis sowie Rezepturvorschläge werden ebenso dargestellt wie Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin.
    Erschienen ist das Buch 2016 im Springerverlag.


    Der Aufbau des Buches orientiert sich an den 5 Wandlungsphasen. und Die jeweiligen Kapitel beinhalten grundlegende Informationen der Organe, schließen aber auch die geistigen Aspekte der einzelnen Funktionskreise mit ein. Die Syndrome beschreibt die Autorin ausführlich und ordnet ihnen ausgewählte Kräuter in tabellarischer Form zu. Im Herzstück des Buches - den Pflanzenportraits - versäumt es die Autorin nicht, die historischen Aspekte der Heilpflanzen mit aufzunehmen, was die ein oder andere amüsante Geschichte mit sich zieht. Sie bilden ein textliches Gegengewicht zu den tabellarischen Übersichten der Wirkprofile der Pflanzen. Je Pflanze werden die chinesische als auch die westliche Wirkungen gegenübergestellt. Kombinationsmöglichkeiten bietet die Autorin ebenso an wie Kontraindikationen und Warnhinweise. Patientenfälle mit ausführlicher Anamnese, Zungenbildern und Rezepturen runden die beschriebenen Funktionskreise ab.
    Spätestens hier sollte der Leser auf das Vorwort zurückkommen. Denn dort gibt Birgit Baur-Müller Anleitungen zu ihren (durchaus unkonventionellen) Rezepturen. Sie erklärt die Grundgedanken des Buches und ihrer therapeutischen Herangehensweise in der Arbeit mit westlichen Kräutern im Rahmen einer TCM Behandlung.

    In gesonderten Kapiteln geht sie auf die Themen Gynäkologie, Kinderheilkunde und Autoimmunerkrankungen ein. Durch zahlreiche Fallschilderungen werden diese Themen praxisnah und anschaulich behandelt.



    Fazit:
    Das Buch ist weder eine Rezepturvorlage noch ein Nachschlagewerk westlicher Kräuter, sondern eine Inspiration den eigenen Weg im Umgang mit westlichen Kräutern in der chinesischen Medizin zu finden. Birgit Baur-Müller zitiert dabei renommierte Autoren und bietet zeitgleich einen Zugang zu Autoren der Kräutermedizin, die es sonst nur in englischer Sprache gibt (Peter Holmes). Geeignet ist diese Buch für jeden der sich für Kräutermedizin interessiert und bereits erste Schritte (egal ob westlich oder chinesisch) damit gegangen ist. Da sich das Buch an Syndromen orientiert, sind hier Grundkenntnisse von Vorteil. Es ist ein schönes Arbeitsbuch, das man aber auch „einfach mal so“ zum Schmökern in die Hand nehmen kann.

     
     
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