Organon

Bücher zu Hahnemann´s Organon der Heilkunst

Der Arzt Samuel Hahnemann ist der Begründer der Homöopathie. Viele Dozenten der Homöopathie sind der Meinung, dass ein homöopathisch arbeitender Therapeut Hahnemann´s Buch, das Organon, gelesen haben sollte. Er dann würde man die Homöopathie so richtig verstehen. Das Organon entstand 1810 und beinhaltet die Prinzipien der Homöopathie. Es beschreibt die Homöopathie, seine Arzneiwirkungen, das Ähnlichkeitsprinzip der Homöopathie und wurde von Hahnemann sogar manchmal an seine Patienten verschenkt. Der Leser findet darin neben einigen eher abstrus anmutenden Vorschlägen zur Hygiene und Lebensführung vor allem die homöopathischen Grundprinzipien, wie das Ähnlichkeitsprinzip oder die Potenzierung. 1842 schrieb Samuel Hahnemann: Hiernach ist die Homöopathik eine ganz einfache, sich stets in ihren Grundsätzen so wie in ihrem Verfahren gleichbleibende Heilkunst. Wie die Lehre auf der sie beruht erscheint sie, wohl begriffen, in sich völlig abgeschlossen und dadurch allein hilfreich. Gleiche Reinheit, in der Lehre wie in der Ausübung, sollten sich von selbst verstehen und jede Rückverirrung in den verderblichen Schlendrian der alten Schule, (deren Gegensatz sie, wie die Nacht der Gegensatz des Tages ist) völlig aufhören sich mit dem ehrwürdigen Namen Homöopathik zu brüsten. Somit muss man das Organon im Kontext zu der damaligen Zeit sehen. Kein Wunder also, wenn es mehrere erklärende Bücher zu Organon gibt, die das Wissen verdeutlichen sollen.