{"id":13580,"date":"2018-12-10T16:18:41","date_gmt":"2018-12-10T15:18:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/?p=13580"},"modified":"2025-08-22T16:54:08","modified_gmt":"2025-08-22T14:54:08","slug":"getreidebreie-mit-westlichen-kraeutern-fuer-7-verschiedene-tcm-syndrome-incl-entsprechender-ernaehrungsempfehlungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/tcm-akupunktur\/getreidebreie-mit-westlichen-kraeutern-fuer-7-verschiedene-tcm-syndrome-incl-entsprechender-ernaehrungsempfehlungen\/","title":{"rendered":"Getreidebreie mit westlichen Kr\u00e4utern f\u00fcr 7 verschiedene TCM-Syndrome"},"content":{"rendered":"<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-13584 alignleft\" src=\"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/getreide640.jpg\" alt=\"\" width=\"405\" height=\"274\" srcset=\"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/getreide640.jpg 640w, https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/getreide640-300x203.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 405px) 100vw, 405px\" \/><\/h2>\n<p>Die zusammengestellten Getreidebreie wurden entwickelt, um Menschen auf eine wohlschmeckende Art und Weise auf ihrem Weg zu optimaler Gesundheit zu unterst\u00fctzen. Jede der sieben Mischungen besteht aus diversen\u00a0Getreidearten\u00a0sowie Kr\u00e4utern, die bei uns heimisch sind. Dennoch wurden die Mischungen nach TCM-Kriterien erstellt. Beispielsweise gibt es eine Mischung, die einem Blut-Mangel entgegenwirkt, eine Weitere, die einem Yin-Mangel entgegenwirkt, etc. Die Beschreibung der entsprechenden TCM-Syndrome finden Sie bei den jeweiligen Mischungen.<\/p>\n<h2><strong>Einnahme-Modalit\u00e4ten:<\/strong><\/h2>\n<p>Bei regelm\u00e4\u00dfiger Einnahme kann sich die Wirkung optimal entfalten! Entweder Sie bereiten 3 bis 5 Essl\u00f6ffel dieser Mischung wie einen Grie\u00dfbrei mit Milch, Reismilch, Sojamilch, etc. zu und s\u00fc\u00dfen nach Belieben mit Honig, Ahornsirup, etc. nach; oder Sie mischen kleinere Mengen in\u00a0jene Mahlzeiten, die Sie regelm\u00e4\u00dfig zubereiten, beispielsweise wenn Sie einen Kuchen backen, Suppen zubereiten\u2026<\/p>\n<p>Um den Weg zu optimaler Gesundheit zu bahnen, sind nach einer\u00a0Auflistung der enthaltenen\u00a0Getreidesorten\u00a0sowie Kr\u00e4uter der jeweiligen Mischung\u00a0die Symptome des entsprechenden TCM-Syndromes angef\u00fchrt. Bei jedem TCM-Syndrom sind die entsprechenden Ursachen beschrieben, sodass jeder individuell den Ursachen entgegenwirken kann.<\/p>\n<p>Auch die TCM Puls- und Zungenbefunde sind angef\u00fchrt. Um die Selbstverantwortung bzw. die Eigeninitiative zu unterst\u00fctzen, finden Sie zu jedem TCM-Syndrom entsprechende Ern\u00e4hrungsempfehlung; wobei\u00a0jeweils Fleisch, Fisch \/ Meeresfr\u00fcchte, Fr\u00fcchte, Gem\u00fcse, H\u00fclsenfr\u00fcchte, Getreide, Kr\u00e4uter, Algen, Samen \/ N\u00fcsse, \u00d6le \/ Fette, sowie Verschiedenes aufgelistet sind.<\/p>\n<h2><strong>Feuchte-Hitze<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li>Reis 280 g<\/li>\n<li>Gerste 120 g<\/li>\n<li>Herba Equiseti Ackerschachtelhalm 25 g<\/li>\n<li>Fructus Cardui mariae Mariendistel 20 g<\/li>\n<li>Radix Taraxaci L\u00f6wenzahnwurzel 10 g<\/li>\n<li>Herba Urticae Brennesselbl\u00e4tter 10 g<\/li>\n<li>Herba Solidaginis virgaureae Goldrutenkraut 15 g<\/li>\n<li>Radix Gentianae Enzianwurzel 10 g<\/li>\n<li>Folium Cynariae Artischocke 10 g<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Mischung wurde entwickelt, um Menschen mit einem Vorliegen von Feuchter-Hitze zu unterst\u00fctzen. Typische Symptome, die als Indiz f\u00fcr das Vorliegen von Feuchter-Hitze im K\u00f6rper gelten, sind: ein Schweregef\u00fchl des K\u00f6rpers, ein gleitender (hua), schneller (shuo) Puls sowie ein dicker, feuchter, gelber Zungenbelag auf einem roten, breiten Zungenk\u00f6rper.<\/p>\n<p>Traditionelle Texte beschreiben Menschen, bei denen Feuchte-Hitze vorliegt, folgenderma\u00dfen: sie haben einen gut ausgepr\u00e4gten Appetit und k\u00f6nnen gro\u00dfe Mengen Fl\u00fcssigkeit zu sich nehmen. Sie sind ehrgeizig, haben einen erh\u00f6hten Muskeltonus, entspannen sich durch k\u00f6rperliche Bewegung, schwitzen stark und besitzen intensiv riechende Ausscheidungen. Entsprechende Menschen lieben es, kalte Getr\u00e4nke und Nahrungsmittel zu sich zu nehmen und sich an k\u00fchlen Orten aufzuhalten.<\/p>\n<h3><strong>Empfohlene Nahrungsmittel und Kr\u00e4uter<\/strong><\/h3>\n<h4><strong>Fisch \/ Meeresfr\u00fcchte<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Zander<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Fr\u00fcchte<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Heidelbeere<\/li>\n<li>Johannisbeere<\/li>\n<li>Papaya<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Gem\u00fcse<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Artischocke<\/li>\n<li>Brunnenkresse<\/li>\n<li>Chinakohl<\/li>\n<li>Chiroree<\/li>\n<li>Endivien<\/li>\n<li>Erbsen<\/li>\n<li>Kohl<\/li>\n<li>L\u00f6wenzahn<\/li>\n<li>Salat<\/li>\n<li>Sellerie<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>H\u00fclsenfr\u00fcchte<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Azukibohne<\/li>\n<li>Mungobohnen-Sprossen<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Getreide<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Amaranth<\/li>\n<li>Gerste<\/li>\n<li>Gr\u00fcnkern<\/li>\n<li>Reis<\/li>\n<li>Quinoa<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Kr\u00e4uter<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Ackerschachtelhalm (Hb. Equiseti)<\/li>\n<li>Andorn (Hb. Marubii)<\/li>\n<li>Artischoke (Fol. Cynarae)<\/li>\n<li>Augentrost (Hb. Euphrasiae)<\/li>\n<li>B\u00e4rentraube (Fol. Uvae ursi)<\/li>\n<li>Birke (Fol. et Cx. Betulae)<\/li>\n<li>Bruchkraut (Hb. Herniariae)<\/li>\n<li>Efeu (Fol. Herniariae helicis)<\/li>\n<li>Enzian (Rx. Gentianae)<\/li>\n<li>Frauenmantel (Hb. Alchemillae)<\/li>\n<li>Heidelbeere (Fr. Myrtilli)<\/li>\n<li>Kornblume (Fl. Cyani)<\/li>\n<li>Leberbl\u00fcmchen (Hb. Hepaticae)<\/li>\n<li>Odermennig (Hb. Agrimnoniae)<\/li>\n<li>Rittersporn (Fl. Calcatrippae)<\/li>\n<li>Schwertlilie (Rz. Iridis)<\/li>\n<li>Tausendguldenkraut (Hb. Centauri)<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Algen<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Agar-Agar<\/li>\n<li>Arame<\/li>\n<li>Dulse<\/li>\n<li>Iziki<\/li>\n<li>Kombu<\/li>\n<li>Nori<\/li>\n<li>Wakame<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Samen \/ N\u00fcsse <\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>K\u00fcrbiskerne<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>\u00d6le \/ Fette<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>K\u00fcrbiskern\u00f6l<\/li>\n<li>Oliven\u00f6l<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>\u00a0<\/strong><strong>Verschiedenes<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Gr\u00fcntee<\/li>\n<li>Kaffee<\/li>\n<li>Schwarztee<\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong>Yin<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li>Dinkel 180 g<\/li>\n<li>Mais 150 g<\/li>\n<li>Weizen 50 g<\/li>\n<li>Radix Glycyrrhizae Uralensis S\u00fc\u00dfholz 30 g<\/li>\n<li>Sojabohne, gelb 20 g<\/li>\n<li>Pericarpium Citri reticulatae Mandarinenschalen 20 g<\/li>\n<li>Herba Galeopsidis ockergelber Hohlzahn 20 g<\/li>\n<li>Herba Visci alba Mistel 10 g<\/li>\n<li>Folium Melissae Melisse 10 g<\/li>\n<li>Flos Rosae Rose 10 g<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Mischung wurde entwickelt, um Menschen mit einem Yin-Mangel zu unterst\u00fctzen. Traditionelle Texte beschreiben Menschen, bei denen dieser vorwiegend vorliegt, folgenderma\u00dfen: sie sind eher d\u00fcnn, die Gelenke knirschen, sie leiden unter Schlafproblemen und Nachtschwei\u00df sowie innerer Unruhe.<\/p>\n<p>Yin steht in diesem Zusammenhang unter anderem f\u00fcr die Substanz des K\u00f6rpers. Ein Yin-Mangel entwickelt sich nicht \u00fcber Nacht. Dementsprechend nimmt die Therapie eines Yin-Mangels lange Zeit in Anspruch. In der klassischen Literatur wird angegeben, dass die Therapie eines Yin-Mangels bis zu sieben Jahre ben\u00f6tigt.<\/p>\n<h3><strong>Dann ist jedoch die Konstitution eines Patienten wirklich ge\u00e4ndert. Es gibt verschiedene Ursachen eines Yin-Mangels:<\/strong><\/h3>\n<p>Verlust von K\u00f6rpers\u00e4ften durch starkes Schwitzen, Blutverluste, Erbrechen, Durchfall, Geburten, Stillen, bei M\u00e4nnern zu h\u00e4ufiges Ejakulieren, \u00fcberm\u00e4\u00dfige Einnahme scharf-hei\u00dfer Nahrungsmittel sowie Kr\u00e4uter, Schlafmangel, etc.<\/p>\n<p>Typisch f\u00fcr einen Yin-Mangel sind folgende Symptome: Nachtschwei\u00df, Verschlimmerung der Beschwerden ab siebzehn Uhr, \u201eHitze der f\u00fcnf Herzen\u201c (Handinnenfl\u00e4chen, Fu\u00dfsohlen und Brustkorbbereich), Durstgef\u00fchl, k\u00f6rperliche Auszehrung, Trockenheit der Schleimh\u00e4ute, Verschlimmerung durch Bewegung sowie ein Gef\u00fchl der inneren Unruhe.<\/p>\n<p>Bei einem Lungen-Yin-Mangel steht die Trockenheit der Schleimh\u00e4ute im Vordergrund. Bei einem Magen-Yin-Mangel werden die Nahrungsmittel nicht gut verwertet, die Patienten leiden an einem st\u00e4ndigen Hunger- und Durstgef\u00fchl und k\u00f6nnen nicht zunehmen. Wenn die Ursachen eines Yin-Mangels lange Zeit bestehen, so kann dies zu einer Ersch\u00f6pfung des Leber- und Nieren-Yin f\u00fchren. Typische Symptome sind in diesem Fall: R\u00fcckenschmerzen im unteren R\u00fcckenbereich, Drehschwindel, Reizbarkeit, \u201eHitze im Bereich der f\u00fcnf Herzen\u201c, Nachtschwei\u00df, Schlaflosigkeit und spontane Samenerg\u00fcsse bei M\u00e4nnern.<\/p>\n<p>Bei der Zungendiagnostik kann folgendes gesehen werden: je st\u00e4rker der Yin-Mangel ist, desto mehr nimmt die Substanz des Zungenbelags und des Zungenk\u00f6rpers ab. So wird am Anfang der Zungenbelag d\u00fcnner und verschwindet mit der Zeit vollst\u00e4ndig. Auch der Zungenk\u00f6rper wird schm\u00e4ler und entwickelt Risse. Die Zungenfarbe wird rot; so dass bei einem starken Yin-Mangel ein roter, rissiger Zungenk\u00f6rper ohne Zungenbelag gefunden wird. Der Puls bei einem Menschen mit Yin-Mangel ist schnell (shuo), oberfl\u00e4chlich (fu) und d\u00fcnn (xi).<\/p>\n<p>Wichtig ist, dass die Ursache des Yin-Mangels behoben wird. Oft sind \u00c4nderungen des Verhaltens der Menschen, die einen Yin-Mangel haben, von entscheidender Bedeutung. Yin steht in diesem Zusammenhang f\u00fcr Genuss, Ernte, Geduld, Annehmen k\u00f6nnen, etc.<\/p>\n<h3><strong>\u00a0<\/strong><strong>Empfohlene Nahrungsmittel und Kr\u00e4uter<\/strong><\/h3>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>F<\/strong><strong>leisch<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Entenfleisch<\/li>\n<li>Schweinefleisch<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Fisch \/ Meeresfr\u00fcchte<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Austern<\/li>\n<li>Lachs<\/li>\n<li>Tintenfisch<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Fr\u00fcchte<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Banane<\/li>\n<li>Birne<\/li>\n<li>Brombeere<\/li>\n<li>Feige<\/li>\n<li>Kaki<\/li>\n<li>Kokusnuss<\/li>\n<li>Longanfrucht<\/li>\n<li>Papaya<\/li>\n<li>Rosinen<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Gem\u00fcse<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Aubergine<\/li>\n<li>Artischocke<\/li>\n<li>Avocado<\/li>\n<li>Olive<\/li>\n<li>Spinat<\/li>\n<li>S\u00fcsskartoffel<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>H\u00fclsenfr\u00fcchte<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Bohnen<\/li>\n<li>Kichererbsen<\/li>\n<li>Linsen<\/li>\n<li>Sojabohne, gelb<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Getreide<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Dinkel<\/li>\n<li>Mais<\/li>\n<li>Weizen<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Kr\u00e4uter<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Bocksdorn (Fr. Lycii)<\/li>\n<li>Borretsch (Hb. Boraginis)<\/li>\n<li>Eibisch (Rx. Althaeae)<\/li>\n<li>Hanfsamen (Sm. Cannabis sativae)<\/li>\n<li>Hohlzahn, ockergelber (Hb. Galeopsidis)<\/li>\n<li>Immergr\u00fcn (Hb. Vincae minoris)<\/li>\n<li>Isl\u00e4ndisches Moos (Lichen islandicus)<\/li>\n<li>Leinsamen (Sm. Lini)<\/li>\n<li>Lungenkraut (Hb. Pulmonariae)<\/li>\n<li>Salomonsiegel (Rz. Poygonati odorati)<\/li>\n<li>Seifenkraut (Rx. Saponariae)<\/li>\n<li>Sesam (Sm. Sesami indici)<\/li>\n<li>Vogelmiere (Hb. Stellariae mediae)<\/li>\n<li>Wiesenkleebl\u00fcten (Fl. Trifolii pratense)<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Algen<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Agar-Agar<\/li>\n<li>Arame<\/li>\n<li>Dulse<\/li>\n<li>Hijiki<\/li>\n<li>Iziki<\/li>\n<li>Kombu<\/li>\n<li>Nori<\/li>\n<li>Wakame<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Milchprodukte<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Butter<\/li>\n<li>Buttermilch<\/li>\n<li>Dickmilch<\/li>\n<li>Frischk\u00e4se<\/li>\n<li>Joghurt<\/li>\n<li>K\u00e4se<\/li>\n<li>Milch<\/li>\n<li>Sauermilch<\/li>\n<li>Sahne<\/li>\n<li>Schlagobers<\/li>\n<li>Sojamilch<\/li>\n<li>Topfen<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Pilze<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Judasohr<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Samen \/ N\u00fcsse <\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Cashewkerne<\/li>\n<li>Haselnuss<\/li>\n<li>Kokosnussfleisch<\/li>\n<li>Leinsamen<\/li>\n<li>Mandeln<\/li>\n<li>Maroni<\/li>\n<li>Pinienkerne<\/li>\n<li>Pistazie<\/li>\n<li>Sesam<\/li>\n<li>Sonnenblumenkerne<\/li>\n<li>Walnuss<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>S\u00fcssmittel<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Agavendicksaft<\/li>\n<li>Ahornsirup<\/li>\n<li>Honig<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>\u00d6le \/ Fette<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Butter<\/li>\n<li>Distel\u00f6l<\/li>\n<li>Kokosfett<\/li>\n<li>Maiskeim\u00f6l<\/li>\n<li>Oliven\u00f6l<\/li>\n<li>Sesam\u00f6l<\/li>\n<li>Soja\u00f6l<\/li>\n<li>Sonnenblumen\u00f6l<\/li>\n<li>Weizenkeim\u00f6l<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Verschiedenes<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>H\u00fchnerei<\/li>\n<li>Marzipan<\/li>\n<li>Sojamilch<\/li>\n<li>Tofu<\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong>Verdauungstrakt<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li>Reis 270 g<\/li>\n<li>Hafer 100 g<\/li>\n<li>Pericarpium Citri reticulatae Mandarinenschalen 30 g<\/li>\n<li>Herba Menthae piperitae Pfefferminze 25 g<\/li>\n<li>Fructus Cardamomi Kardamon 20 g<\/li>\n<li>Radix Glycyrrhizae tosta ger\u00f6stetes S\u00fc\u00dfholz 20 g<\/li>\n<li>Fructus Carvi ger\u00f6steter K\u00fcmmel 15 g<\/li>\n<li>Radix Gentianae Enzianwurzel 10 g<\/li>\n<li>Herba Millefolii Schafgarbe 10 g<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Mischung wirkt unterst\u00fctzend auf den gesamten Verdauungstrakt. Sie hilft, die in unserer Nahrung enthaltenen Bestandteile zu resorbieren (sowohl Fette, Eiwei\u00dfe und Kohlenhydrate, als auch Spurenelemente und Vitamine); leitet belastende Anteile \u00fcber den Darm aus und wirkt schmerzstillend. Sie wirkt unterst\u00fctzend bei M\u00fcdigkeit, Schweregef\u00fchl, Appetitlosigkeit, Schw\u00e4che des Verdauungstraktes, Neigung zu \u00dcbergewicht, etc.<\/p>\n<p>Der Begriff der Nahrungsmittel-Stagnation (chinesisch: shi zhi) bezieht sich auf eine Ansammlung von Nahrungsmitteln im Bereich des Verdauungstraktes (haupts\u00e4chlich im Bereich des Mittleren Erw\u00e4rmers). Typische Symptome einer Nahrungsmittel-Stagnation sind:<\/p>\n<p>V\u00f6llegef\u00fchl, Schmerzen im Bauchbereich, Abneigung gegen\u00fcber einer weiteren Nahrungsaufnahme, \u00fcbelriechendes Aufsto\u00dfen und manches Mal Diarrh\u00f6 (Durchfall). Entsprecchende Menschen neigen zu Adipositas (\u00dcbergewicht).<\/p>\n<p>Es wird ein gelber, dicker Zungenbelag in der Mitte des Zungenk\u00f6rpers sowie ein gleitender (hua) Puls gefunden.<\/p>\n<p>Eine Nahrungsmittel-Stagnation kann akut auftreten, und zwar immer dann, wenn Menschen zu \u00fcppig gegessen haben; oder chronisch, speziell bei Patienten, die einen konstitutionellen Milz-Qi-Mangel aufweisen.<\/p>\n<h3><strong>Empfohlene Nahrungsmittel und Kr\u00e4uter<\/strong><\/h3>\n<h4><strong>Fr\u00fcchte<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Ananas<\/li>\n<li>Grapefruit<\/li>\n<li>Kiwi<\/li>\n<li>Papaya<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Gem\u00fcse<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Artischocke<\/li>\n<li>Rettich<\/li>\n<li>Sauerkraut<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Getreide<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Gerste, gekeimt<\/li>\n<li>Reis, gekeimt<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Kr\u00e4uter<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Dillsamen (Sm. Anethi)<\/li>\n<li>Liebst\u00f6ckel (Rx. Levistici) Geschmack<\/li>\n<li>Muskatnuss (Sm. Myristicae fragrantis)<\/li>\n<li>Rettichsamen (Sm. Raphani)<\/li>\n<li>Weissdorn (Fr. Crataegi)<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Verschiedenes<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Alkohol, bitterer<\/li>\n<li>Balsamico-Essig<\/li>\n<li>Essig<\/li>\n<li>Kaffee<\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong> Yang<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li>Hafer 220 g<\/li>\n<li>Buchweizen 150 g<\/li>\n<li>Amaranth 50 g<\/li>\n<li>Pericarpium Citri reticulate Mandarinenschalen 20 g<\/li>\n<li>Radix Angelicae archangelicae tosta ger\u00f6stete Engelwurz 15 g<\/li>\n<li>Radix Glyzyrrhizae tosta ger\u00f6stetes S\u00fc\u00dfholz 15 g<\/li>\n<li>Rhizoma Zingiberis officinalis getrockneter Ingwer 15 g<\/li>\n<li>Fructus Cardamomi Kardamon 15 g<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Mischung wurde entwickelt, um Menschen mit einem Vorliegen eines Yang-Mangels zu unterst\u00fctzen. Traditionelle Texte beschreiben Menschen, bei denen diese vorwiegend vorliegt, folgenderma\u00dfen: sie frieren leicht, das Bindegewebe ist schwach und die Hautfarbe blass bzw. leicht gelblich, sie sind geduldig und leider unter S\u00fc\u00dfverlangen. Normalerweise brauchen sie viel Schlaf.<\/p>\n<p>Menschen, die einen Yang-Mangel aufweisen, f\u00fchlen sich k\u00f6rperlich ersch\u00f6pft. Meistens fehlt es ihnen an Antrieb. K\u00f6rperlich besteht bei ihnen ein K\u00e4ltegef\u00fchl sowie eine Abneigung gegen\u00fcber K\u00e4lte. Da diese K\u00e4lte aufgrund eines Mangels besteht, empfinden Patienten eine von au\u00dfen zugef\u00fcgte W\u00e4rme &#8211; beispielsweise durch Moxibustion oder zus\u00e4tzliche Kleidungsst\u00fccke &#8211; als angenehm.<\/p>\n<p>Weitere typische Symptome sind: eine Schw\u00e4che im Bereich des unteren R\u00fcckens und der unteren Extremit\u00e4ten; Schmerzen, die durch Bewegung (Yang!) und W\u00e4rmeanwendungen (Yang!) besser werden; Libidomangel, m\u00f6glicherweise Impotenz, wei\u00dfer Ausfluss, h\u00e4ufiges Urinieren eines hellen Urins, n\u00e4chtliches Wasserlassen, Stuhlgang mit Resten unverdauter Nahrungsmittel am fr\u00fchen Morgen; ein blasser Zungenk\u00f6rper mit wei\u00dfem, feuchtem Zungenbelag sowie ein tiefer (chen), langsamer (chi) und leerer (xu) Puls.<\/p>\n<p>Um einen Yang-Mangel zu beheben, ben\u00f6tigt man Zeit. Es w\u00e4re ein Fehler, zu glauben, dass bei Menschen, die einen massiven Yang-Mangel aufweisen, durch die Gabe von scharf-heissen Nahrungsmitteln und Kr\u00e4utern in kurzer Zeit das Yang-Qi tonisiert werden kann. Eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Einnahme scharf-heisser Nahrungsmittel und Kr\u00e4uter w\u00fcrde eher dazu f\u00fchren, dass sich zus\u00e4tzlich zu dem bestehenden Yang-Mangel ein Yin-Mangel entwickeln w\u00fcrde (die scharf-heissen Nahrungsmittel und Kr\u00e4uter verletzen das Yin. Nicht ohne Grund geben die klassischen TCM-Quellen an, dass es bis zu drei Jahren ben\u00f6tigt, um einen Yang-Mangel erfolgreich therapieren zu k\u00f6nnen!<\/p>\n<h3><strong>Empfohlene Nahrungsmittel und Kr\u00e4uter<\/strong><\/h3>\n<h4><strong>Fleisch<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Lammfleisch<\/li>\n<li>Pferdefleisch<\/li>\n<li>Wildfleisch<\/li>\n<li>Ziegenfleisch<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Fisch \/ Meeresfr\u00fcchte<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Garnelen<\/li>\n<li>Hummer<\/li>\n<li>Krabbe<\/li>\n<li>Langusten<\/li>\n<li>Miesmuscheln<\/li>\n<li>Shrimps<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Gem\u00fcse<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Fenchel<\/li>\n<li>Fr\u00fchlingszwiebel<\/li>\n<li>Lauch<\/li>\n<li>Meerrettich<\/li>\n<li>Pepperonie<\/li>\n<li>Sellerie<\/li>\n<li>Zwiebel<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Getreide<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Amaranth<\/li>\n<li>Buchweizen<\/li>\n<li>Hafer<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Kr\u00e4uter<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Anis (Fr. Anisi)<\/li>\n<li>Basilikum (Hb. Basilici)<\/li>\n<li>Beifuss (Hb. Artemisiae)<\/li>\n<li>Bockshornkleesamen (Sm. Foenugraeci)<\/li>\n<li>Fenchel (Fr. Foeniculi)<\/li>\n<li>Galgant (Rz. Galangeae)<\/li>\n<li>Gelbholz, eschenbl\u00e4ttriges (Cx. Zanthoxyli)<\/li>\n<li>Ingwer (Rz. Zingiber officinalis)<\/li>\n<li>Lorbeer (Fol. Lauri nobilis)<\/li>\n<li>Nelken (Fl. Caryophylli)<\/li>\n<li>Pfeffer, schwarzer (Fr. Piperis nigri)<\/li>\n<li>Schnittlauch (Hb. Allii schoenoprasi)<\/li>\n<li>Sternanis (Fr. Anisi stellati)<\/li>\n<li>Thymian (Hb. Thymi)<\/li>\n<li>Wacholder (Fr. Juniperi)<\/li>\n<li>Zimtrinde (Cx. Cinnamomi)<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Samen \/ N\u00fcsse <\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Walnuss<\/li>\n<li>Maroni<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Verschiedenes<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Rotwein<\/li>\n<li>Schnaps<\/li>\n<li>Whisky<\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong>Blut<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li>Dinkel 220 g<\/li>\n<li>Weizen 170 g<\/li>\n<li>Dattel 35 g<\/li>\n<li>Sesam 25 g<\/li>\n<li>Pistazie 20 g<\/li>\n<li>Petersilienwurzel (Rx. Petroselini) 15 g<\/li>\n<li>Pfingstrose, weisse (Rx. Paeonia alba) 15 g<\/li>\n<li>Brennessel (Hb. Urticae) 10 g<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Mischung unterst\u00fctzt die Behandlung eines Blut-Mangels.<\/p>\n<p>Klassische Symptome eines Blut-Mangels sind: Gesichtsbl\u00e4sse, leichtes Schwindelgef\u00fchl, Schreckhaftigkeit, Trockenheit der Haut und Haare, br\u00fcchige Fingern\u00e4gel, Anf\u00e4lligkeit zu Tendovaginitis (Sehnenscheidenentz\u00fcndungen), lebhafte Tr\u00e4ume, Nachtblindheit, Trockenheit des Stuhles, sowie eine Menstruationsblutung mit wenig Blut.<\/p>\n<p>Bei allen Arten eines Blut-Mangels wird ein blasser Zungenk\u00f6rper mit einem trockenen Zungenbelag gefunden. Der Puls ist d\u00fcnn (xi).<\/p>\n<p>Es gibt mehrere Ursachen f\u00fcr einen Blut-Mangel: Verletzungen, zu starke Menstruationsblutungen, zu starkes Schwitzen, sowie ein Milz-Qi- und Nieren-Yang-Mangel. Diese f\u00fchren zu einer verminderten Blutproduktion. Aus diesem Grund kann ein \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Verzehr von Rohkost, sowie die Einnahme von bitter-kalten Kr\u00e4utern zu einem Blut-Mangel f\u00fchren.<\/p>\n<h3><strong>Empfohlene Nahrungsmittel und Kr\u00e4uter<\/strong><\/h3>\n<h4><strong>Fisch \/ Meeresfr\u00fcchte<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Dorsch<\/li>\n<li>Flunder<\/li>\n<li>Heilbutt<\/li>\n<li>Lachs<\/li>\n<li>Scholle<\/li>\n<li>Seelachs<\/li>\n<li>Seezunge<\/li>\n<li>Tintenfisch<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Fleisch<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Entenfleisch<\/li>\n<li>H\u00fchnerfleisch<\/li>\n<li>H\u00fchnerleber<\/li>\n<li>Kaninchenleber<\/li>\n<li>Pferdefleisch<\/li>\n<li>Putenfleisch<\/li>\n<li>Rinderleber<\/li>\n<li>Rindfleisch<\/li>\n<li>Schweineleber<\/li>\n<li>Wildfleisch<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Fr\u00fcchte<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Aprikose<\/li>\n<li>Brombeere<\/li>\n<li>Dattel<\/li>\n<li>Heidelbeere<\/li>\n<li>Himbeere<\/li>\n<li>Kirsche<\/li>\n<li>Longanfrucht<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Gem\u00fcse<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Karotte<\/li>\n<li>K\u00fcrbis<\/li>\n<li>Petersilie<\/li>\n<li>Petersilienwurzel<\/li>\n<li>Schwarzwurzel<\/li>\n<li>Spinat<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>H\u00fclsenfr\u00fcchte<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Kichererbsen<\/li>\n<li>Kidney Bohnen<\/li>\n<li>Linsen<\/li>\n<li>Sojabohne, gelb<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Getreide<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Dinkel<\/li>\n<li>Weizen<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Kr\u00e4uter<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Brennessel (Hb. Urticae)<\/li>\n<li>Brunnenkresse (Hb. Nasturtii)<\/li>\n<li>Luzerne (Hb. Medicaginis)<\/li>\n<li>Petersilienwurzel (Rx. Petroselini)<\/li>\n<li>Pfingstrose, weisse (Rx. Paeonia alba)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Algen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Dulse<\/li>\n<li>Kombu<\/li>\n<li>Nori<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Samen \/ N\u00fcsse <\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Haselnuss<\/li>\n<li>Kokosnuss<\/li>\n<li>Pinienkerne<\/li>\n<li>Pistazie<\/li>\n<li>Sesam<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>S\u00fcssmittel<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Honig<\/li>\n<li>Melasse, schwarz<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>\u00d6le \/ Fette<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Oliven\u00f6l<\/li>\n<li>Sesam\u00f6l<\/li>\n<li>Weizenkeim\u00f6l<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Verschiedenes<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Bl\u00fctenpollen<\/li>\n<li>H\u00fchnerei<\/li>\n<li>Rotwein<\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong>Qi f\u00fcr jeden Tag<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li>Reis 250 g<\/li>\n<li>Hafer 60 g<\/li>\n<li>Amaranth 40 g<\/li>\n<li>Pericarpium Citri ret. Mandarinenschalen 20 g<\/li>\n<li>Herba Menthae piperitae Pfefferminze 20 g<\/li>\n<li>Radix Glycyrrhizae S\u00fc\u00dfholz 20 g<\/li>\n<li>Rhizoma Zingiberis getrockneter Ingwer 20 g<\/li>\n<li>Fructus Cardamomi Kardamon 20 g<\/li>\n<li>Flos Rosae Rosenbl\u00fcten 15 g<\/li>\n<li>Radix Paeoniae alba wei\u00dfe Pfingstrosenwurzel 15 g<\/li>\n<li>Radix Ginseng Ginsengwurzel 10 g<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese mild schmeckende Mischung wurde f\u00fcr die t\u00e4gliche Einnahme entwickelt. Sie kann von der ganzen Familie eingenommen werden und wirkt harmonisierend. Neben einem entspannenden Kraut (Pfefferminze), einem Blut n\u00e4hrenden Kraut (Pfingstrosenwurzel) sowie einem beruhigenden Kraut (Rosenbl\u00fcten) sind darin Kr\u00e4uter enthalten, die die Funktion des Verdauungstraktes unterst\u00fctzen (Mandarinenschalen und Ingwer). Ginseng ist das bekannteste Qi-St\u00e4rkungsmittel der TCM. Dar\u00fcber hinaus unterst\u00fctzt diese Mischung die Wirkung des Immunsystems. Sie ist thermisch ausgeglichen und kann somit zu jeder Jahreszeit genossen werden.<\/p>\n<p>Der folgende Abschnitt ist haupts\u00e4chlich den Qi-tonisierenden Nahrungsmitteln und Kr\u00e4utern gewidmet. Dabei spielen vor allem zwei Organe eine Rolle: Milz und Lunge. Diese beiden Organe produzieren das nachgeburtliche Qi. Dieses wird \u00fcber die Nahrung (Milz) oder aus der Luft (Lunge) aufgenommen.<\/p>\n<h3><strong>Hauptmerkmale eines Qi-Mangels sind: <\/strong><\/h3>\n<p>Antriebslosigkeit und M\u00fcdigkeit sowie der Umstand, dass Anstrengung zu einer Verschlechterung des Befindens f\u00fchrt. Der Begriff \u201eAnstrengung\u201c bezieht sich in diesem Zusammenhang sowohl auf k\u00f6rperliche Bet\u00e4tigungen als auch auf psychische Belastungen. Menschen mit einem Qi-Mangel sind ruhebed\u00fcrftig. \u00dcblicherweise ist ein ausschlie\u00dflicher Qi-Mangel kein schweres Krankheitsbild, da er relativ leicht zu beheben ist. Die Therapie eines Qi-Mangels dauert ungef\u00e4hr eine Woche, wohingegen die Therapie eines Blut-Mangels drei bis vier Monate in Anspruch nimmt, die Therapie eines Yang-Mangels drei Jahre ben\u00f6tigt und die Therapie eines Yin-Mangels laut TCM-Literatur bis zu sieben Jahren dauern kann.<\/p>\n<p>Milz und Magen, die im Bereich des Mittleren Erw\u00e4rmers lokalisiert sind, sind f\u00fcr die Produktion und Transformation von Qi und Blut zust\u00e4ndig. Wenn die Milz geschw\u00e4cht ist, resultiert daraus ein allgemeiner Qi-Mangel. Aus diesem Grund sollte bei einem Qi-Mangel \u2013 egal, welches Organ betroffen ist &#8211; die Milz gest\u00e4rkt werden.<\/p>\n<p>Typische Symptome eines Milz-Qi-Mangels sind: M\u00fcdigkeit, leichte Kurzatmigkeit, Appetitlosigkeit, weiche St\u00fchle und ein leerer (xu) Puls.<\/p>\n<p>Ein Lungen-Qi-Mangel \u00e4u\u00dfert sich in chronischem Husten und einem allgemeinen Schw\u00e4chegef\u00fchl, einer leisen Stimme und regelm\u00e4\u00dfigen Schwei\u00dfausbr\u00fcchen, da die Lunge das \u00d6ffnen und Schlie\u00dfen der Poren kontrolliert. Die Lunge ist f\u00fcr die Verteilung des Qi im K\u00f6rper zust\u00e4ndig; daher f\u00fchlen sich Patienten mit einem Lungen-Qi-Mangel schwach.<\/p>\n<h3><strong>Empfohlene Nahrungsmittel und Kr\u00e4uter<\/strong><\/h3>\n<h4><strong>Fleisch<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>H\u00fchnerfleisch<\/li>\n<li>Rindfleisch<\/li>\n<li>Wachtelfleisch<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>\u00a0<\/strong><strong>Fisch \/ Meeresfr\u00fcchte<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Forelle<\/li>\n<li>Heilbutt<\/li>\n<li>Lachs<\/li>\n<li>Seelachs<\/li>\n<li>Seezunge<\/li>\n<li>Thunfisch<\/li>\n<li>Zander<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Gem\u00fcse<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Erbsen<\/li>\n<li>Fenchel<\/li>\n<li>Karotte<\/li>\n<li>Kartoffel<\/li>\n<li>K\u00fcrbis<\/li>\n<li>Petersilienwurzel<\/li>\n<li>Schwarzwurzel<\/li>\n<li>Sellerie<\/li>\n<li>S\u00fcsskartoffel<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>H\u00fclsenfr\u00fcchte<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Kichererbse<\/li>\n<li>Linsen<\/li>\n<li>Sojabohne, schwarz<\/li>\n<li><strong>Getreide<\/strong><\/li>\n<li>Amaranth<\/li>\n<li>Buchweizen<\/li>\n<li>Gerste<\/li>\n<li>Hafer<\/li>\n<li>Hirse<\/li>\n<li>Mais<\/li>\n<li>Quinoa<\/li>\n<li>Reis<\/li>\n<li>Roggen<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Kr\u00e4uter <\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Dattel, chinesische (Fr. Ziziphi jujubae)<\/li>\n<li>Ginseng (Rx. Ginseng)<\/li>\n<li>Gundelrebe (Hb. Hederae terrestris)<\/li>\n<li>Salbei (Fol. Salviae)<\/li>\n<li>Schafgarbe (Hb. Millefolii)<\/li>\n<li>S\u00fcssholz (Rx. Liquiritiae)<\/li>\n<li>Yamswurzel (Rz. Dioscoreae)<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Milchprodukte<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Butter<\/li>\n<li>Schaf-, Ziegenmilch<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Pilze<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Austernpilze<\/li>\n<li>Champignon<\/li>\n<li>Shitake<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Samen \/ N\u00fcsse <\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Erdnuss<\/li>\n<li>Haselnuss<\/li>\n<li>K\u00fcrbiskerne<\/li>\n<li>Maroni<\/li>\n<li>Sonnenblumenkerne<\/li>\n<li>Walnuss<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>S\u00fcssmittel<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Honig<\/li>\n<li>Malz<\/li>\n<li>Vollwertzucker<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>\u00d6le \/ Fette<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Butter<\/li>\n<li>Distel\u00f6l<\/li>\n<li>Kokosfett<\/li>\n<li>Maiskeim\u00f6l<\/li>\n<li>Oliven\u00f6l<\/li>\n<li>Sesam\u00f6l<\/li>\n<li>Soja\u00f6l<\/li>\n<li>Sonnenblumen\u00f6l<\/li>\n<li>Weizenkeim\u00f6l<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Verschiedenes<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Bl\u00fctenpollen<\/li>\n<li>Datteln<\/li>\n<li>Eier, speziell Wachteleier<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Rheuma<\/h2>\n<ul>\n<li>Reis 250 g<\/li>\n<li>Hafer 140 g<\/li>\n<li>Flos Arnicae Arnikabl\u00fcten 20 g<\/li>\n<li>Radix Harpagophytii Teufelskralle 20 g<\/li>\n<li>Radix Paeoniae alba wei\u00dfe Pfingstrose 20 g<\/li>\n<li>Uncaria Tomentosa Krallendorn 10 g<\/li>\n<li>Herba Galeopsidis ockergelber Hohlzahn 10 g<\/li>\n<li>Fructus Juniperi Wacholderbeeren 10 g<\/li>\n<li>Radix Glycyrrhizae S\u00fc\u00dfholz 20 g<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Mischung unterst\u00fctzt die Behandlung verschiedenster rheumatischer Beschwerdebilder. Teufelskralle und Krallendorn wirken Entz\u00fcndungen in den Gelenken entgegen. Pfingstrosenwurzel n\u00e4hrt das Blut und wirkt Schmerzen entgegen. Hohlzahn dient zur Regeneration des Gewebes und der Knochen. S\u00fc\u00dfholz besitzt eine n\u00e4hrende, aber auch entz\u00fcndungshemmende Wirkung. Arnika hilft bei der Regeneration des Gewebes.<\/p>\n<p>In der chinesischen Medizin wird bei Vorliegen von Wind-Feuchtigkeit oft von einem \u201eBi-Syndrom\u201c gesprochen. Zahlreiche rheumatische Erkrankungen k\u00f6nnen dem \u201eBi-Syndrom\u201c zugeordnet werden. Die typischen Symptome und auch die Lokalisation der Schmerzen variieren in Abh\u00e4ngigkeit von der Eindringtiefe der drei \u201ePathogenen Faktoren\u201c: Wind, K\u00e4lte und Feuchtigkeit.<\/p>\n<p>Je nachdem, welcher der drei Faktoren \u00fcberwiegt, sind die Symptome unterschiedlich: bei \u00dcberwiegen des \u201ePathogenen Faktors\u201c Wind ist die Schmerzlokalisation starken \u00c4nderungen unterworfen; bei \u00dcberwiegen der Feuchtigkeit stehen ein Taubheitsgef\u00fchl sowie Schwellungen im Vordergrund; bei \u00dcberwiegen von K\u00e4lte sind es gut lokalisierbare, starke Schmerzen.<\/p>\n<h3><strong>Empfohlene Nahrungsmittel und Kr\u00e4uter<\/strong><\/h3>\n<h4><strong>Fisch \/ Meeresfr\u00fcchte<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Hering<\/li>\n<li>Makrele<\/li>\n<li>Sardine<\/li>\n<li>Thunfisch<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Fr\u00fcchte<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Holunderbeere<\/li>\n<li>Johannisbeere<\/li>\n<li>Kirsche<\/li>\n<li>Papaya<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Gem\u00fcse<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Artischocke<\/li>\n<li>Fenchel<\/li>\n<li>Kartoffel<\/li>\n<li>Kohl<\/li>\n<li>Rettich<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Kr\u00e4uter <\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Hortensie (Rz. Hydrangea)<\/li>\n<li>Krallendorn (Rx. Uncariae tomentosae)<\/li>\n<li>Teufelskralle (Rx. Harpagophyti)<\/li>\n<li>Traubensilberkerze (Rx. et Rz. Cimicifugae)<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Pilze<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Austernpilze<\/li>\n<li>Shitake<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Samen \/ N\u00fcsse <\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Pinienkerne<\/li>\n<li>Sesam<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>\u00d6le \/ Fette<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li>Lein\u00f6l<\/li>\n<li>Oliven\u00f6l<\/li>\n<li>Raps\u00f6l<\/li>\n<li>Sesam\u00f6l<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die zusammengestellten Getreidebreie wurden entwickelt, um Menschen auf eine wohlschmeckende Art und Weise auf ihrem Weg zu optimaler Gesundheit zu unterst\u00fctzen. Jede der sieben Mischungen besteht aus diversen\u00a0Getreidearten\u00a0sowie Kr\u00e4utern, die bei uns heimisch sind. Dennoch wurden die Mischungen nach TCM-Kriterien erstellt. Beispielsweise gibt es eine Mischung, die einem Blut-Mangel entgegenwirkt, eine Weitere, die einem Yin-Mangel [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":62,"featured_media":13584,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4717,4719,4723,22],"tags":[4384,4385,31,4386,257],"class_list":["post-13580","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ernaehrung","category-lifestyle","category-news","category-tcm-akupunktur","tag-getreide","tag-getreidebrei","tag-tcm","tag-tcm-syndrome","tag-westliche-kraeuter","has-post-title","has-post-date","has-post-category","has-post-tag","has-post-comment","has-post-author",""],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13580","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/62"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13580"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13580\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13588,"href":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13580\/revisions\/13588"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13584"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13580"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13580"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13580"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}