{"id":15091,"date":"2020-10-06T17:09:04","date_gmt":"2020-10-06T15:09:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/?p=15091"},"modified":"2025-08-24T16:22:15","modified_gmt":"2025-08-24T14:22:15","slug":"alternative-heilverfahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/naturheilkunde\/alternative-heilverfahren\/","title":{"rendered":"Alternative Heilverfahren"},"content":{"rendered":"<h2>Die oftmals verkannte Kraft der Natur<\/h2>\n<p>Die alternativen <a href=\"https:\/\/www.naturheilkunde.de\/naturheilverfahren.html\">Heilverfahren der Naturheilkunde<\/a> werden oft kritisch betrachtet. Viele der Anwendungen basieren jedoch auf jahrtausendealten Rezepten und Heiltechniken, die sich bew\u00e4hrt haben. Gemein haben diese Heiltechniken, dass sie keine technologischen Hilfsmittel einsetzen und durch nat\u00fcrliche Mittel die Selbstheilung des K\u00f6rpers anregen sollen.<\/p>\n<h3>Die klassische Naturheilkunde umfasst die folgenden Teilgebiete:<\/h3>\n<ul>\n<li>Phytotherapie (Pflanzenwirkstoffe)<\/li>\n<li>Balneotherapie (W\u00e4rme- und K\u00e4ltetherapie)<\/li>\n<li>Hydrotherapie (Wasseranwendungen)<\/li>\n<li>Ern\u00e4hrungstherapie<\/li>\n<li>Ordnungstherapie<\/li>\n<li>Bewegungstherapie<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Naturheilkunde hat ihre Wurzeln in verschiedenen Kulturen. Sie geht unter anderem auf den griechischen Arzt Hippokrates von Kos zur\u00fcck und auch in der traditionellen Chinesischen Medizin finden sich viele ganzheitliche Ans\u00e4tze. In Deutschland ist vor allem die Kneipp-Therapie bekannt. Der Pfarrer Sebastian Kneipp entwickelte diese Kombination aus Wasseranwendungen, Ern\u00e4hrungstherapie auf Basis von vielseitige Vollwertkost und Bewegung im 19. Jahrhundert. Diese Kneipp-Therapie wird auch noch heute in mehrw\u00f6chigen Kuren in vielen Heilb\u00e4dern durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.naturmed.de\/naturheilverfahren\/\">Liste der Naturheilverfahren<\/a> ist jedoch noch deutlich l\u00e4nger. Alleine in Deutschland organisieren sich rund 14.000 \u00c4rzte in Gesellschaften f\u00fcr Naturheilverfahren. Mittlerweile ist die Zusatzbezeichnung Naturheilverfahren bei \u00c4rzten ein anerkannter Titel, der eine bestimmte Ausbildung voraussetzt. Nur nach einer abgeschlossenen Facharztausbildung ist es m\u00f6glich, die Weiterbildung Naturheilverfahren zu beginnen. Die Ausbildung f\u00fcr Naturheilkunde umfasst praktisches und theoretisches Wissen aus den verschiedenen Bereichen.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfer Bereich der Naturmedizin ist die Ern\u00e4hrungsmedizin. <a href=\"https:\/\/www.naturmed.de\/thema\/naturheilverfahren\/ernaehrung-diaetetik\/\">Ern\u00e4hrung und Di\u00e4tetik<\/a> sind aktuell wie noch nie. Das Thema gesunde, ausgewogene und nat\u00fcrliche Ern\u00e4hrung ist mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Naturheilkunde fokussiert sich vor allem auf die nat\u00fcrliche Wirkung bestimmter Lebensmittel sowie die Vorteile einer ausgewogenen Ern\u00e4hrung auf Geist und K\u00f6rper. Beispiele sind eine ausgewogene Vollwertkost, um Probleme im Magen-Darm-Bereich zu l\u00f6sen oder die Heilwirkung verschiedener Gew\u00fcrze und Pflanzen. Die Wirkung dieser Ern\u00e4hrungsmedizin ist teilweise wissenschaftlich belegt, teilweise beruhen die Lehren auf jahrhundertealten, \u00fcberlieferten Traditionen.<\/p>\n<h3>Krankenversicherung und Naturheilverfahren \u2013 kein rotes Tuch mehr<\/h3>\n<p>Eine lange Zeit haben Krankenkassen die Kosten\u00fcbernahme von alternativen Behandlungsmethoden kategorische abgelehnt. Diese negative Einstellung der Krankenkassen gegen\u00fcber den Naturheilverfahren hat sich in den letzten Jahren ge\u00e4ndert. Inzwischen gibt es durchaus Krankenkassen, die auch Naturheilverfahren bezuschussen. Dennoch gibt es nach wie vor gro\u00dfe Unterschiede zwischen den verschiedenen Krankenkassen. So gibt es einige Krankenkassen, die Naturheilverfahren bezuschussen, w\u00e4hrend andere den alternativen Behandlungen immer noch ablehnend gegen\u00fcberstehen.<\/p>\n<p>Unterschiede gibt es auch bei der Art von Heilverfahren, die finanziert werden. Besonders aufgeschlossen waren Krankenkassen gegen\u00fcber Hom\u00f6opathie, Osteopathie und traditioneller Chinesischer Medizin. Bei den Naturheilverfahren wurden Behandlungen wie Anthroposophie, Chelattherapie oder Irisdiagnostik von einigen Krankenkassen bezuschusst. Auch Reflexzonenmassagen, Shiatsu und Ayurveda wurden von einigen Krankenkassen zum Teil finanziert. Alternative Heilverfahren werden somit inhaltlich unterschiedlich bewertet.<\/p>\n<h3>Eine Krankenversicherung finden, die Naturheilkunde und alternative Behandlungen finanziert<\/h3>\n<p>In Tests sind es vor allem die privaten Krankenkassen, die Zusch\u00fcsse zu Naturheilverfahren beisteuern oder komplette Behandlungskosten \u00fcbernehmen. Doch auch bei den gesetzlichen Krankenkassen gibt es einige, die entsprechende Behandlungen mit alternativen Heilpraktiken unterst\u00fctzen. Gerade die Betriebskrankenkassen zeigen sich offen gegen\u00fcber Naturheilverfahren .<\/p>\n<p>Wer also verst\u00e4rkt auf Naturheilkunde und alternative Heilverfahren setzen m\u00f6chte, der sollte gezielt eine Krankenkasse ausw\u00e4hlen, die diese Behandlungen finanziert. So ist es wichtig, zun\u00e4chst die Krankenkassen zu identifizieren, die offen gegen\u00fcber solchen Behandlungsmethoden sind. Danach beginnt der Kostenvergleich beziehungsweise die konkrete Auswahl der m\u00f6glichen Krankenkassen. Gerade die privaten Krankenkassen stehen nicht jedem offen. Nur Beamte, Selbst\u00e4ndige, Freiberufler und Angestellte sowie Arbeiter mit einem hohen Bruttoeinkommen k\u00f6nnen in eine private Krankenkasse wechseln. Au\u00dferdem gibt es in den privaten Krankenkassen unterschiedliche Tarifklassen. Diese unterscheiden sich im Leistungsumfang &#8211; auch in Bezug auf alternative Heilverfahren. So kann es sein, dass der <a href=\"https:\/\/www.verivox.de\/private-krankenversicherung\/basistarif\/\">Basistarif private Krankenversicherung<\/a> bestimmte Naturheilkundeverfahren der alternativen Verfahren nicht abdeckt.<\/p>\n<p>Ein Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung ist unter bestimmten Voraussetzungen m\u00f6glich. Vor allem der Wechsel in den Basistarif ist einfach, da keine Voraussetzungen oder Ausschlussgr\u00fcnde gelten. Der Basistarif der privaten Krankenversicherungen entspricht in etwa dem Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung. Deshalb ist es wichtig, vorher abzukl\u00e4ren, inwieweit alternative Behandlungsmethoden und Naturheilkundeverfahren finanziert werden. Unter Umst\u00e4nden ist ein Wechsel in den Basistarif dann nicht zielf\u00fchrend, sondern es ist besser, einen anderen Tarif zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Wichtig ist bei der Wahl der Krankenversicherung im Hinblick auf alternative Heilverfahren zu beachten, in welcher H\u00f6he die jeweilige Versicherung solche Behandlungen bezuschusst. In der Regel werden die Behandlungskosten nicht komplett \u00fcbernommen. Die H\u00f6he der Bezuschussung kann sich nach verschiedenen Kriterien richten. Entweder gibt es Zuschussgrenzen, die entweder prozentual oder nach einer festen Obergrenze berechnet werden. Einige Krankenkassen \u00fcbernehmen die Kosten abh\u00e4ngig von der Behandlung. Dies ist gerade bei Heilpraktikern sowie \u00c4rzten, die gleichzeitig Hom\u00f6opathen sind, oftmals gang und g\u00e4be. Es gibt also nach wie vor zahlreiche Dinge zu beachten, wenn eine m\u00f6glichst hohe Kosten\u00fcbernahmen bei Naturheilbehandlungen angestrebt wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die oftmals verkannte Kraft der Natur Die alternativen Heilverfahren der Naturheilkunde werden oft kritisch betrachtet. Viele der Anwendungen basieren jedoch auf jahrtausendealten Rezepten und Heiltechniken, die sich bew\u00e4hrt haben. Gemein haben diese Heiltechniken, dass sie keine technologischen Hilfsmittel einsetzen und durch nat\u00fcrliche Mittel die Selbstheilung des K\u00f6rpers anregen sollen. 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