{"id":15149,"date":"2020-11-11T16:44:40","date_gmt":"2020-11-11T15:44:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/?p=15149"},"modified":"2025-08-28T12:30:13","modified_gmt":"2025-08-28T10:30:13","slug":"3-mythen-rund-um-hanfoel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/naturheilkunde\/3-mythen-rund-um-hanfoel\/","title":{"rendered":"3 Mythen rund um Hanf\u00f6l"},"content":{"rendered":"<p>In den letzten Jahren hat sich das Image der Hanfpflanze stark gewandelt. Von einer Droge hin zu einem Medizinprodukt, das bei diversen Schmerzen sowie psychischen Erkrankungen zum Einsatz kommen kann. Bereits vor vielen tausenden von Jahren erkannten die Menschen, dass es sich bei der Hanfpflanze um eine wirkungsvolle Gabe der Natur handelt. Nicht nur zur Herstellung von Medikamenten, sondern auch um Kleidung, Seile oder Papier herzustellen, erwies sich die Pflanze als n\u00fctzlich. Als Hanf dann immer mehr als Marihuana zum Einsatz kam, welches eine berauschende Wirkung aufweist, wandelte sich das Bild. Schnell wurde aus dem umfassend hilfreichen Pfl\u00e4nzchen eine Droge, vor der man die Gesellschaft zu sch\u00fctzen versuchte. In den letzten Jahren konnte die Medizin jedoch immer wieder beweisen, dass Hanf nicht nur den berauschenden Wirkstoff THC aufweist, sondern vor allem CBD bietet. Dieser Wirkstoff wirkt nicht nur beruhigend, sondern vor allem schmerzhemmend und nicht berauschend. Noch immer kursieren viele Mythen rund um die Hanfpflanze sowie das daraus gewonnene \u00d6l. Welche Mythen Sie kennen sollten, welche wahr sind und welche falsch, erfahren Sie im Folgenden.<\/p>\n<h2><strong>Was ist Hanf\u00f6l?<\/strong><\/h2>\n<p>Um einen Einstieg in die Thematik zu finden, muss zun\u00e4chst gekl\u00e4rt werden, was Hanf\u00f6l \u00fcberhaupt ist. Ausgangsstoff f\u00fcr diese vielseitig einsetzbaren Produkte sind die Samen der Hanfpflanze. Sie werden gesammelt und anschlie\u00dfend bei einer schonenden Pressung verarbeitet. Wertvolles \u00d6l tritt aus, welches aufgesammelt und weiterverarbeitet wird. Das Hanf\u00f6l kommt nicht nur in der Medizin zum Einsatz, sondern eignet sich auch gut zum Kochen. Schlie\u00dflich enth\u00e4lt es sehr viele gute Omega-3-Fetts\u00e4uren, aber auch Omega-6-Fetts\u00e4uren. Oftmals kommt das Hanf\u00f6l in der K\u00fcche zum Einsatz, da es einen sehr intensiven Geschmack mit sich bringt und <a href=\"https:\/\/www.naturmed.de\/produkt\/immunsystem-und-hauterkrankungen-dvd-lemp-dorfer-s\/\">gleichzeitig das Immunsystem st\u00e4rkt<\/a>.<\/p>\n<h3>Mythos 1: Hanf wirkt berauschend<\/h3>\n<p>Hanf ist laut der weitverbreiteten Meinung vieler Menschen ein Rauschmittel. Daher liegt die Annahme nahe, dass Hanf\u00f6l eine berauschende Wirkung mit sich bringt. Doch dem ist nicht so. In der Hanfpflanze sind zwei verschiedene Wirkstoffe enthalten. Zum einen das THC, zum anderen das CBD. THC ist der Wirkstoff, welcher in Marihuana, Gras, Cannabis und Co. eine berauschende Wirkung hervorruft. Dieser Wirkstoff ist in Deutschland illegal, darf daher nicht vertrieben oder besessen werden. Anders hingegen der zweite Wirkstoff, der sich <a href=\"https:\/\/www.naturmed.de\/produkt\/hanf-als-heilmittel-raetsch-c\/\">ebenfalls in der Hanfpflanze <\/a>befindet. CBD wirkt nicht berauschend, sondern hemmt Schmerzen, mindert Angstzust\u00e4nde und kann zu einem entspannteren Zustand beitragen. Dennoch werden Sie nicht in der Fahrtauglichkeit beeintr\u00e4chtigt, f\u00fchlen sich nicht &#8222;benebelt&#8220; oder in Ihrer Entscheidungsf\u00e4higkeit beeinflusst. CBD ist der Wirkstoff, der in den bekannten Hanf\u00f6len vorhanden ist. Dieser gilt in der Medizin als Wundermittel, besonders bei schweren Schmerzen, wie Sie bei Krebspatienten auftreten k\u00f6nnen. Der Mythos, Hanf w\u00fcrde generell berauschen, ist damit falsch.<\/p>\n<h3>Mythos 2: Qualit\u00e4t ablesbar an Farbe sowie Klarheit<\/h3>\n<p>Ein weiterer Mythos rund um das Hanf\u00f6l besagt, dass sich anhand der Farbe sowie Klarheit des \u00d6ls die Qualit\u00e4t ablesen l\u00e4sst. Hierbei beziehen sich die Verfasser dieser Aussage auf die Qualit\u00e4tspr\u00fcfung von Honig. Je heller der Honig ist, desto hochwertiger f\u00e4llt seine Qualit\u00e4t aus. Bei Hanf\u00f6l ist diese Aussage jedoch nicht zutreffend. Denn Hanf\u00f6l ver\u00e4ndert seine Farbe sehr einfach, wenn es mit Sauerstoff in Kontakt tritt. Durch die Oxidation sowie das Licht, welches durch das Verpackungsmaterial f\u00e4llt, kommt es zu unterschiedlichsten F\u00e4rbungen, die jedoch nicht mit der Qualit\u00e4t in Verbindung stehen. Beim Kauf sollten Sie daher nicht auf Farbe und Klarheit achten, sondern vielmehr auf die Hersteller sowie deren Qualit\u00e4tskriterien.<\/p>\n<h3>Mythos 3: Herstellungsmethoden wirken sich nicht auf das Endprodukt aus<\/h3>\n<p>Viel zu oft findet sich die Annahme, dass alle Hanf\u00f6le gleich seien. Doch dabei handelt es sich um einen Mythos. Besonders bei Hanf\u00f6len, die speziell den Wirkstoff CBD b\u00fcndeln, handelt es sich je nach Produkt um ein sehr facettenreiches Produkt. Die Herstellung dieser \u00d6le kann stark variieren, was besonders f\u00fcr unerfahrene Nutzerinnen und Nutzer eine wichtige Information ist. Die Basis des \u00d6ls entstammt der weiblichen Cannabisbl\u00fcte sowie den Bl\u00fctenbl\u00e4ttern. Wichtig ist es, dass die Hersteller dabei auf ein biologisch angebautes Produkt vertrauen. Denn wer sich auf unzureichend kontrollierte Produkte einl\u00e4sst, l\u00e4uft Gefahr, Produkte zu erwerben, die aus pestizidbelasteten Bl\u00fcten sowie Bl\u00e4ttern gewonnen werden. Nat\u00fcrlich sowie biologisch angebauter Cannabis ist zwar teurer, tr\u00e4gt jedoch deutlich mehr zu Ihrer Gesundheit bei. Informieren Sie sich daher umfassend. Wichtige Informationen zum Hanf\u00f6l finden Sie auf dem Etikett des Produktes, der Webseite des Herstellers und auf Nachfrage in Ihrer Apotheke. Im Weiteren gilt es die Extraktionsmethode zu ber\u00fccksichtigen. Es gibt eine Vielzahl an Methoden, um das gesunde \u00d6l aus den Pflanzenteilen zu gewinnen. Bei der CO2-Extraktion handelt es sich um eine sehr umweltfreundliche Methode, das \u00d6l zu l\u00f6sen. Zudem bleiben keine R\u00fcckst\u00e4nde zur\u00fcck. Jedoch sind die Kosten f\u00fcr die Ausr\u00fcstung meistens hoch, die Nachfrage nach kosteng\u00fcnstigem Hanf\u00f6l jedoch stark.<\/p>\n<h2>Entz\u00fcndungsherde eind\u00e4mmen und lindern<\/h2>\n<p>Doch rund um das Hanf\u00f6l ranken sich nicht nur Mythen. Vielmehr gibt es auch einige Fakten, welche f\u00fcr Interessierte relevant sein k\u00f6nnen. So ist das Hanf\u00f6l mit seinem Wirkstoff CBD seit vielen Jahren Gegenstand diverser klinischer Studien, Forschungen sowie Projekte. Lange Zeit mussten die Universit\u00e4ten sowie Forschungseinrichtungen die Untersuchung geheim halten oder sich auf Spendengelder verlassen. Doch seit einigen Jahren gelingt es immer mehr, \u00f6ffentliche Gelder in die Forschung zu investieren. Somit entstehen neue Grundlagen, auf Basis derer, ein Medizinprodukt mit umfassender Wirkung erforscht werden kann. Dies ist besonders wichtig, um aus dem CBD-\u00d6l ein Produkt zu machen, dessen Wirkungen aber auch Nebenwirkungen weitl\u00e4ufig bekannt werden. Besonders interessant sind die schmerzhemmenden Eigenschaften des Produktes.<\/p>\n<p>Diese entstammt der Hemmung von Entz\u00fcndungsherden. Nimmt das CBD seinen Weg in das Gehirn, spricht es hier die Areale an, welche f\u00fcr das Schmerzempfinden zust\u00e4ndig sind. Somit l\u00f6sen sich Kr\u00e4mpfe, lindern sich Entz\u00fcndungen und minimiert sich das Angstempfinden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten Jahren hat sich das Image der Hanfpflanze stark gewandelt. Von einer Droge hin zu einem Medizinprodukt, das bei diversen Schmerzen sowie psychischen Erkrankungen zum Einsatz kommen kann. Bereits vor vielen tausenden von Jahren erkannten die Menschen, dass es sich bei der Hanfpflanze um eine wirkungsvolle Gabe der Natur handelt. 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