{"id":9424,"date":"2015-12-14T12:27:05","date_gmt":"2015-12-14T11:27:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/?p=9424"},"modified":"2025-11-27T10:17:25","modified_gmt":"2025-11-27T09:17:25","slug":"9424","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/homoeopathie\/9424\/","title":{"rendered":"Hom\u00f6opathische Behandlung von Krebs"},"content":{"rendered":"<h2>Interview mit Dr. Jens Wurster, Autor des Buches <em>Die hom\u00f6opathische Behandlung und Heilung von Krebs und metastasierenden Tumoren&#8230;<\/em><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><em><em>Herr Dr. Wurster: Ihr erstes Buch zum Thema Krebsbehandlung ist vor etwa 10 Jahren erschienen. Wie hat sich die hom\u00f6opathische Krebsbehandlung seitdem ver\u00e4ndert?<\/em><\/em><\/h3>\n<figure id=\"attachment_9427\" aria-describedby=\"caption-attachment-9427\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Wurster-Foto-am-Schreibtisch-ii.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9427 size-full\" src=\"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Wurster-Foto-am-Schreibtisch-ii.jpg\" alt=\"Wurster-Foto-am-Schreibtisch-ii\" width=\"400\" height=\"257\" srcset=\"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Wurster-Foto-am-Schreibtisch-ii.jpg 400w, https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Wurster-Foto-am-Schreibtisch-ii-300x193.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-9427\" class=\"wp-caption-text\">Dr. Jens Wurster, Autor, Hom\u00f6opath und Krebsspezialist.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir haben in den letzten 10 Jahren nat\u00fcrlich viel mehr Erfahrungen in der hom\u00f6opathischen Krebsbehandlung sammeln k\u00f6nnen und wir haben nun eine Vielschichtigere Herangehensweise als fr\u00fcher. Wir haben erkannt, dass es in der hom\u00f6opathischen Tumorbehandlung verschiedene Ebenen gibt und es ist enorm wichtig den Patienten Schritt f\u00fcr Schritt durch die Krankheit zu begleiten. Oft kommen die Patienten mit vielen Nebenwirkungen von Chemotherapien oder Bestrahlungen und wir geben daf\u00fcr spezielle Mittel. Dann kann es sein, dass wir eine zeitlang Mittel geben die direkte Wirkung auf den Tumor haben und letztendlich versuchen wir dann mit dem konstitutionellen Mittel das Immunsystem des Patienten wieder optimal zu stimulieren. Denn wenn das Immunsystem in die Lage versetzt wird den Tumor als Tumor zu erkennen, dann kann er ihn auch bek\u00e4mpfen. Diese Aktivierung gelingt uns immer \u00f6fters mithilfe der Hom\u00f6opathie.<\/p>\n<p>Ich wurde immer wieder gefragt was aus den Patienten aus meinem Buch geworden ist, ob die Heilung nur von kurzer Dauer war, oder ob es tats\u00e4chlich m\u00f6glich sein kann das die Hom\u00f6opathie bei Krebs helfen kann? Deswegen habe ich in der Neuauflage meines Buches alle Patientengeschichten 10 Jahre weiterdokumentiert. Auch wenn es viele Kritiker der Hom\u00f6opathie nicht glauben m\u00f6gen, aber die meisten der Patienten leben noch und sind tumorfrei, obwohl sie sehr fortgeschrittene oder metastasierte Tumore hatten. Es sind nun Verl\u00e4ufe von Krebspatienten dokumentiert die nun nach 10-15 Jahren dank der Hom\u00f6opathie noch am Leben sind. Einige der Patienten aus dem Buch waren auch in unserer Klinikstudie und die Diagnosen wurden von unabh\u00e4ngigen Pr\u00fcf\u00e4rzten des Tumorzentrums Freiburgs verifiziert. Auch wenn man noch nicht den exakten Wirksamkeitsnachweis erbracht hat warum die Hom\u00f6opathie wirkt sehen wir an den geheilten Patienten aber sehr wohl dass sie wirkt. Denn inzwischen haben wir hunderte von Patienten mit ganz ungew\u00f6hnlichen Verl\u00e4ufen, so dass man nicht mehr von einzelnen \u201eSpontanheilungen\u201c oder \u201eAnektdoten\u201c sprechen kann. Immer mehr Onkologen und Klinikzentren aus ganz Europa arbeiten nun mit uns zusammen und verwenden die Hom\u00f6opathie nach unserem Schema, besonders um die Nebenwirkungen von den Chemotherapien und Bestrahlungen zu behandeln. Es war anfangs ein ganz schwieriger Weg, weil es fr\u00fcher nur die alte Literatur gab \u00fcber hom\u00f6opathische Krebsbehandlung. Erst durch meinen wertvollen Lehrer Dr. Dario Spinedi wurde die hom\u00f6opathische Krebsbehandlung am Krankenbett unter klinischen Bedingungen in der Clinica St. Croce m\u00f6glich. Er forschte systematisch \u00fcber Jahre und gab sein Wissen unerm\u00fcdlich weiter, damit die Hom\u00f6opathie erlernbar und erfahrbar gemacht werden konnte. Mein Buch gibt da jetzt einen ganz guten Einblick wie sich die hom\u00f6opathische Krebsbehandlung entwickelt hat und wie wir in der Klinik vorgehen. Es sind Erfahrungen aus Generationen von Hom\u00f6opathen eingeflossen und dem Praktiker wird sich das Buch als wertvolle Fundgrube hom\u00f6opathischen Wissens er\u00f6ffnen.<\/p>\n<h3><em><em><em>Was sagen Sie Kritikern, die Krebspatienten sogar vor der hom\u00f6opathischen Behandlung warnen?<\/em><\/em><\/em><\/h3>\n<p>Ich habe schon einige Kritiker aufgefordert, dass sie sich doch meinen geheilten Patienten die voller Tumore waren und Dank der Hom\u00f6opathie nach 10-15 Jahren noch leben, gegen\u00fcbersetzen sollten und ihnen erkl\u00e4ren sollen dass die Hom\u00f6opathie nicht wirkt. Bis zum heutigen Tag ist aber noch keiner von denen erschienen. In meinem neuen Buch habe ich extra ein Kapitel eingebaut welches sich speziell an die Kritiker der Hom\u00f6opathie wendet.<br \/>\nViele Kritiker behaupten es sei alles nur Placebo und es g\u00e4be keine Studien, aber das ist inzwischen v\u00f6llig widerlegt und Studien zur Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie gibt es zur Gen\u00fcge. Viele Studien die die Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie belegen werden von den Kritikern einfach negiert. Es gab im Laufe der Geschichte immer grosse Angriffe gegen die Hom\u00f6opathie, aber je mehr man versucht sie zu widerlegen, desto mehr kommt die Wahrheit ans Licht wie wirksam die Hom\u00f6opathie doch eigentlich ist. Ich habe inzwischen immer mehr \u00c4rzte und auch Onkologen in Behandlung und sogar manche Kritiker der Hom\u00f6opathie schicken ihre Verwandte.<br \/>\nAber ich kann manche Kritiker die vor einer hom\u00f6opathischen Krebsbehandlung warnen sogar verstehen, denn wer Krebs hom\u00f6opathisch behandeln m\u00f6chte der braucht ein enormes hom\u00f6opathisches Wissen und jahrelange Erfahrung wie man einen Patienten durch die Krebskrankheit begleitet. Es ist nicht so, dass man mal 2 Globuli gibt und der Krebs geht weg. Es geht um eine Wiederherstellung des Immunsystems des krebskranken Menschen und das dauert lange und dann kann das eigene Immunsystem den Krebs besiegen. So hat es auch bei den Patienten in meinem Buch funktioniert und dieser Prozess ist da ausf\u00fchrlich beschrieben und f\u00fcr den Leser nachvollziehbar dargestellt. Unser Ziel ist eine integrative Onkologie, d.h. wir wollen die optimale Kombination von Schulmedizin und Hom\u00f6opathie zum Wohle unserer Patienten.<\/p>\n<h3><em>K\u00f6nnen sich auch nicht so erfahrene Therapeuten an das Thema \u201eKrebs\u201c heranwagen?<\/em><\/h3>\n<p>Man muss erst viele Erfahrungen und Wissen ansammeln bevor man sich an das Thema Krebs heranwagt. Wenn man mein Buch liest und den Theorieteil begriffen hat und besonders die Reaktionen und Verlaufsbeurteilungskriterien der Q- Potenzen verstanden hat und dann die detailliert beschrieben Kasuistiken genau studiert, bekommt man einen Einstieg in die hom\u00f6opathische Krebstherapie. Fr\u00fcher hat sich niemand an die hom\u00f6opathische Krebsbehandlung gewagt, aber erst seit dem Buch sieht man, dass das Vorgehen \u00e4hnlich ist wie bei der Behandlung chronisch Kranker, allerdings muss man noch einige Ebenen mehr mit einbeziehen und man muss sehr gewissenhaft die Symptome erarbeiten. Es braucht viele Jahre intensives Studium und klinische Erfahrung um wirkliche Sicherheit zu gewinnen. Wenn man dann nach den genauen Anwendungsregeln der Hom\u00f6opathie weiter vorgeht sind auch Krebsheilungen m\u00f6glich, weil das Immunsystem wieder reguliert wurde. Die hom\u00f6opathische Krebsbehandlung geh\u00f6rt in die H\u00e4nde von Spezialisten die jahrelang extra daf\u00fcr ausgebildet wurden da man eine sehr grosse Verantwortung f\u00fcr den Patienten tr\u00e4gt. Wenn z.B. ein Arzt ein falsches Antibiotikum gibt, dessen Wirkspektrum gar nicht auf den Erreger wirkt, dann ist nicht das Antibiotikum an sich untauglich, sondern der Anwender. So ist es auch mit der Hom\u00f6opathie, denn viele sagen sie haben die Hom\u00f6opathie angewendet und es hat nicht funktioniert. Man muss die Theorie der Hom\u00f6opathie exakt beherrschen und viel Erfahrung haben, damit man sich an die hom\u00f6opathische Krebsbehandlung heranwagen kann. Ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass die Hom\u00f6opathie wieder an den Universit\u00e4ten im Rahmen des Medizinstudiums gelehrt werden w\u00fcrde, damit sie den Stellenwert bekommt den sie verdient.<\/p>\n<h3><em><em><em>Unterscheidet sich die hom\u00f6opathische Vorgehensweise hinsichtlich Anamnese, Mittelfindung u.a. bei Krebspatienten zur Vorgehensweise bei anderen Beschwerden?<br \/>\n<\/em><\/em><\/em><\/h3>\n<p>Ja unbedingt, das ist viel komplexer und wir m\u00fcssen alle Krankheitsumst\u00e4nde ber\u00fccksichtigen und da dauert die Erstanamnese oft 2-3 Stunden. Wir brauchen die sogenannte Konstitutionsanamnese zur Erfassung der Gesamtheit der Zeichen und Symptome des Menschen und der Erkrankung, d.h. wir beziehen die ganze Entwicklung des Patienten und seiner gesamten Biographie mit ein und versuchen m\u00f6gliche Erkankungsursachen zu eruiren. Dann brauchen wir eine sogenannte miasmatische Anamnese, d.h. wir m\u00fcssen das aktuelle vorherrschende aktive Miasma herausarbeiten, aber auch die miasmatischen Hintergr\u00fcnde \u00fcber mehrere Generationen erfassen. Viele sto\u00dfen sich an dem Begriff Miasma , aber es ist damit ein Zustand gemeint der durch eine Infektion in den Organismus gebracht wurde. Nach dem Studium der Epigenetik wird das deutlicher wie z.B. eine durchgemachte Tuberkulose des Gro\u00dfvaters noch Auswirkungen auf den Enkelsohn haben kann. Oder es ist wichtig wenn wir z.B. Warzen oder Kondylome beim Patienten entdecken, dann wissen wir dass wir da noch andere Ebenen zu ber\u00fccksichtigen haben. Kondylome werden durch Papillomaviren ausgel\u00f6st und die stehen in einem ganz wichtigen Zusammenhang mit dem Tumorgeschehen und dem Ausfall von bestimmten Tumorsupressorgenen. In meinem Buch habe ich ein Kapitel \u00fcber Papillomaviren und Krebsentstehung geschrieben und all meine Hypothesen die ich 1999 aufgestellt hatte haben sich inzwischen bewahrheitet und 2008 ist daf\u00fcr sogar der Nobelpreis vergeben worden.<br \/>\nNat\u00fcrlich spielen auch die vorausgegangenen Therapien eine gro\u00dfe Rolle, da die Patienten oft mit den Symptomen der Chemotherapie oder Bestrahlung oder von Medikamentennebenwirkungen kommen und das muss dann ganz genau differenzieren. Wir versuchen durch genaues Erfragen immer m\u00f6gliche Ursachen der Tumorentstehung aufzudecken. Das kann z.B. ein starker Schlag auf die Brust oder auch ein psychisches Trauma gewesen sein.\u00a0Dann ist man aber noch lange nicht am Ende der Anamnese, denn dann beginnt die sogenannte Tumoranamnese, bei der ganz genau auf alle Zeichen am Tumor, z.B. die H\u00e4rte, Konsistenz, Farbe, Absonderungen, Geruch, Schmerzempfindungen und vieles mehr eingegangen wird.<br \/>\nWir m\u00fcssen dann versuchen den aktuell vorherrschenden Symptomenkomplex herauszuarbeiten und uns Schichtweise vorarbeiten, bis wir an das sogenannte konstitutionelle Mittel herankommen.\u00a0Wenn das Konstitutionsmittel, gleich dem Tumormittel ist, dann ist es die optimale Konstellation. Aber oft sehen wir, dass sich mit der Entwicklung des Tumors eine andere Dynamik einstellt und diese m\u00fcssen wir verstehen.<\/p>\n<h3><em><em>Kann die Hom\u00f6opathie bei den Nebenwirkungen der Chemotherapie helfen?<\/em><\/em><\/h3>\n<p>Durch die Chemotherapie werden haupts\u00e4chlich die schnellteilenden Zellen erwischt, also leider auch Darm-, Haut- Haarzellen, Zellen des lymphathischen Systems und auch nur die Tumorzellen die sich gerade in der Zellteilung befinden, aber in vielen Phasen des Zellzyklus ist die Tumorzelle durch die Chemotherapie gar nicht angreifbar. Neueste Forschungen zeigen auch, dass die Tumorstammzellen oftmals gar nicht durch die Chemotherapie abget\u00f6tet werden, das erkl\u00e4rt auch die hohe Rezidivrate nach der Chemotherapie bei den meisten Tumorarten. Nat\u00fcrlich sind die Nebenwirkungen einer Chemotherapie enorm und da zeigt sich auch wieder eine St\u00e4rke der Hom\u00f6opathie. Wir k\u00f6nnen mit speziellen Mitteln z.B. die \u00dcbelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie ganz gut behandeln oder auch Polyneuropathien und nat\u00fcrlich auch die Langzeitfolgen, denn eine Chemotherapie ist ein enormes Zellgift und das Auftreten von Zweittumoren ist nach Chemotherapien und Bestrahlungen deutlich erh\u00f6ht.Was wir aber auch beobachtet haben, dass wir manchmal eine Wirkverst\u00e4rkung haben k\u00f6nnen. So sehen wir manchmal ein viel besser ansprechen auf die Chemotherapie wenn man hom\u00f6opathisch begleitet. Ganz deutlich ist das bei Leuk\u00e4mien bei Kindern oder Lymphomen, da sehen wir ganz grosse Erfolge und viele Kliniken, wie z.B. die Kinderonkologie in Klagenfurt integriert deswegen auch die Hom\u00f6opathie. In Locarno arbeiten wir mit 2 Kliniken zusammen die uns die Patienten schicken, damit wir die Nebenwirkungen der Chemotherapie behandeln und das Immunsystem der Patienten st\u00e4rken. Viele positive Erfahrungen haben die Onkologen nun dazu gebracht die Hom\u00f6opathie als eine wichtige St\u00fctze in der Krebstherapie zu sehen.<\/p>\n<h3><em><em>Durch Ihre Erfahrung aus \u00fcber 20 Jahre Krebsforschung k\u00f6nnen Sie auch \u00fcber Langzeiterfolge berichten. Bei welchen Krebsarten haben sich aus Ihrer Sicht die Chancen bei der Krebsbehandlung durch die Hom\u00f6opathie besonders bew\u00e4hrt?<\/em><\/em><\/h3>\n<p>Wir haben sehr gute Langzeiterfolge beim Melanom, selbst bei metastasiertem Melanom haben wir einige Patienten die 10 -15 Jahre leben, obwohl da offiziell die 5- Jahres \u00dcberlebensrate bei nur 2 % liegt. Auch bei Plasmocytomen, die lange als unheilbar galten haben wir sehr gute Langzeitverl\u00e4ufe. Die meisten Patienten die zu uns kommen sind Frauen mit Brustkrebs, die meist 2-3 Jahre nach einer Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie mit einem Rezidivtumor zu uns in die Klinik kommen. Eine Operation beseitigt nie die Ursache warum ein Mensch Krebs bekommen hat. Es ist das gest\u00f6rte Immunsystem welches den Krebs nicht verhindert hat und Mithilfe der Hom\u00f6opathie bauen wir dieses gest\u00f6rte Immunsystem wieder auf. Wir haben sehr gute Erfolge bei der Behandlung von Prostatakarzinomen. Am Eindr\u00fccklichsten sind nat\u00fcrlich die Erfolge bei der Behandlung des Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebes. Schulmedizinisch eines der am schwierigsten zu therapierenden Krebsarten. Selbst nach Operation und Chemotherapie liegt die durchschnittliche Lebenserwartung bei ca. 6 Monaten. Wir haben hier aber Patienten die selbst mit metastasiertem Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs nach 10 Jahren noch leben. Wir arbeiten jetzt mit f\u00fchrenden Onkologen und Immunologen zusammen, die sozusagen \u00fcber den Tellerrand blicken und erkannt haben wie gut oftmals die Kombination von Schulmedizin und Hom\u00f6opathie ist. Bei einem ganz ber\u00fchmten Patienten der ein Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs mit Lungenmetastasen hatte k\u00e4mpfte ich viele Jahre lang gemeinsam mit den weltbesten Onkologen aus der Schweiz, der Mayo-Klinik in Amerika und Forschern aus Israel und Deutschland um diesen Patienten zu retten. Das wird die Zukunft der Krebsmedizin sein, ein interdisziplin\u00e4res Konzept zu entwickeln, welches die bestm\u00f6gliche Therapie zum Wohle des Patienten beinhaltet.<\/p>\n<h3><em><em>Wie gehen Sie pers\u00f6nlich damit um wenn man jahrelang nur mit Krebspatienten zu tun hat? Gibt es etwas, das Sie zum Ausgleich machen?<\/em><\/em><\/h3>\n<p>Es ist nicht so leicht denn man kann immer nur einen Teil der Patienten heilen und den anderen Teil begleitet man durch die Krankheit bis hin zum Tod. So habe ich viele Patienten im Laufe der Jahre sehr lieb gewonnen und habe immer wieder darum gek\u00e4mpft, dass wir gemeinsam den Krebs besiegen. Deswegen sind die Geschichten dieser Menschen auch ein Teil meines Lebens geworden. Es ist aber immer wieder ein grosser Schmerz wenn ich erleben muss wenn ein Krebspatient den ich jahrelang behandelt habe und vielleicht sogar sein Leben um Jahre mit der Hom\u00f6opathie verl\u00e4ngern konnte, dennoch am Krebs stirbt. Und deswegen arbeite ich auch unerm\u00fcdlich um den besten Weg zu finden um Krebs zu behandeln und zu heilen, denn ich habe schon zu viele Menschen an Krebs sterben sehen. Wenn man den ganzen Tag nur mit Krebspatienten zu tun hat, wird man oft energetisch geschw\u00e4cht, deswegen ist ein Ausgleich sehr wichtig. Ich mache seit 25 Jahren Kampfsport und habe in Locarno eine eigene Kung Fu Schule und unterrichte dort Wing Chun Kung Fu. F\u00fcr mich ist das ein ganz wichtiger Ausgleich um auch mental meine Mitte nicht zu verlieren und immer wieder neue Kraft zu sch\u00f6pfen um t\u00e4glich f\u00fcr die Krebspatienten da zu sein. Schon seit fr\u00fchester Jugend wollte ich immer ein Heilmittel gegen Krebs finden und die Hom\u00f6opathie ist ein Weg zur Wiederherstellung des Immunsystems des Patienten und dann sind Krebsheilungen m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Das Buch &#8222;Die hom\u00f6opathische Behandlung von Krebs&#8220;<\/p>\n<figure id=\"attachment_9425\" aria-describedby=\"caption-attachment-9425\" style=\"width: 139px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9425 size-full\" src=\"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/wurster.jpg\" alt=\"wurster\" width=\"139\" height=\"179\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-9425\" class=\"wp-caption-text\">Das neue Buch von Dr. Jens Wurster, Die hom\u00f6opathische Behandlung von Krebs und metastasierenden Tumoren.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Hier erhalten\u00a0Sie weitere &gt;&gt;Infos zum Buch von Dr. Wurster.<\/p>\n<p>Dr. med. Jens Wurster , Clinica St. Croce, CH-6644 Orselina<\/p>\n<p>Geb.: 29.3.67 in D\u00fcsseldorf<br \/>\nMedizinstudium und Promotion in M\u00fcnchen<\/p>\n<p>Hom\u00f6opathische Ausbildung bei Dr. Michael Barthel und Dr. Horst Barthel<\/p>\n<p>1992- 1998 Supervision bei Dr. Dario Spinedi, Tessin<\/p>\n<p>seit 1998 hom\u00f6opathische Tumorbehandlung in der von Dr. Dario Spinedi geleiteten Clinica St. Croce im Tessin.<\/p>\n<p>Seit 2002 eigene Seminart\u00e4tigkeit \u00fcber Krebsbehandlung mit Hom\u00f6opathie<\/p>\n<p>Seit 2003 Dozent f\u00fcr Hom\u00f6opathie bei den Augsburger Dreimonatskursen<\/p>\n<p>Seit 2004 Universit\u00e4re Forschungsarbeit und hom\u00f6opathische Studie an der Clinica St. Croce bei Patienten mit Tumorerkrankungen in Zusammenarbeit mit dem Zentrum f\u00fcr Tumorbiologie der Universit\u00e4t Freiburg.<\/p>\n<p>Seit 2007 Leitung eines \u00c4rzteteams in der Clinica St. Croce als Supervisor der hom\u00f6opathischen Krebsbehandlung.<\/p>\n<p>2012 Er\u00f6ffnung einer eigenen Kung Fu Schule in Locarno. Dr. Wurster unterrichtet Wing Chun Kung Fu ( www.wingchunkungfulocarno.ch )<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit Dr. Jens Wurster, Autor des Buches Die hom\u00f6opathische Behandlung und Heilung von Krebs und metastasierenden Tumoren&#8230; &nbsp; Herr Dr. Wurster: Ihr erstes Buch zum Thema Krebsbehandlung ist vor etwa 10 Jahren erschienen. Wie hat sich die hom\u00f6opathische Krebsbehandlung seitdem ver\u00e4ndert? 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