{"id":19929,"date":"2025-11-19T14:58:59","date_gmt":"2025-11-19T13:58:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/?post_type=yada_wiki&#038;p=19929"},"modified":"2025-11-19T14:58:59","modified_gmt":"2025-11-19T13:58:59","slug":"streptokokkinum-globuli","status":"publish","type":"yada_wiki","link":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wiki\/streptokokkinum-globuli\/","title":{"rendered":"Streptokokkinum Globuli"},"content":{"rendered":"<h2>Streptokokkinum \u2013 Beschreibung des Mittels und Verwendung<\/h2>\n<h2>Was ist Streptokokkinum?<\/h2>\n<p>Streptokokkinum ist ein hom\u00f6opathisches Einzelmittel, das zu den sogenannten Nosoden geh\u00f6rt. Es wird aus Streptococcus pyogenes, einem bakteriellen Krankheitserreger aus der Gruppe der \u00df-h\u00e4molysierenden Streptokokken der Gruppe A (GAS) gewonnen.<\/p>\n<h2>Wann wird Streptokokkinum empfohlen<\/h2>\n<p>Streptokokkinum wird vor allem bei akuten Streptokokken-Infekten eingesetzt, etwa bei eitriger Angina oder Scharlach.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus kann es bei Hautinfektionen verwendet werden, die durch Streptokokken verursacht werden, wie z.\u202fB. Impetigo contagiosa (eitrige, verkrustende Bl\u00e4schen) oder Erysipel (Wundrose).<br \/>\nAuch bei chronischen Folgezust\u00e4nden nach nicht vollst\u00e4ndig ausgeheilten Streptokokken-Infektionen kommt es in Betracht: Dazu z\u00e4hlen z.\u202fB. rheumatische Erkrankungen, Polyneuropathie, Fibromyalgie oder chronische Herz- und Blutkrankheiten.<\/p>\n<h2>Typische Symptome und Leitsymptome f\u00fcr Streptokokkinum<\/h2>\n<ul>\n<li>Bei akuten Infekten: Halsschmerzen, geschwollene Mandeln mit wei\u00dfem Belag, Schluckbeschwerden, Fieber, Erbrechen.<\/li>\n<li>Bei Scharlach: Himbeerzunge (vergr\u00f6\u00dferte Geschmackspapillen), charakteristische Hautausschl\u00e4ge.<\/li>\n<li>Chronische Patienten k\u00f6nnen au\u00dferdem unter Gelenksentz\u00fcndungen, Herzproblemen, M\u00fcdigkeit oder anderen Systemerkrankungen leiden.<\/li>\n<li>Auf psychischer Ebene: Viele Betroffene sind \u00e4ngstlich, ungeduldig, leicht reizbar. In seinem Buch Von der Urangst zum Verbundenheit beschreibt Andreas Tilch das Mittel Strepkokkinum so: Streptokokkinum kann helfen, so die Erfahrung vieler Patienten, dass aus Sorgen Gelassenheit wird, aus Angst Mut, aus Hin- und Hergerissensein Klarheit, aus \u00dcbermut Behutsamkeit, aus Stress Ruhe, aus Schw\u00e4che Aufrichtung, aus Abwehrpanzern Ber\u00fchrbarkeit, aus Alleinsein Verbundenheit, aus Frustration Erf\u00fcllung, aus Freund-Feind-Denken Vernetzungsbewusstsein, aus Schuldgef\u00fchl Mitgef\u00fchl, aus Mangel an Wertsch\u00e4tzung Beschenkung, aus Labilit\u00e4t Stabilit\u00e4t, aus Erstarrung Flexibilit\u00e4t, aus Krankheit Bonding, aus Existenzangst Urvertrauen und Freude am Abenteuer Erde.<br \/>\nStreptokokkinum kann helfen, unser Inkarnations-Geburtstrauma zu l\u00f6sen, um das Leben in neuer, ungeahnter Lebensqualit\u00e4t zu erfahren. Die beiden B\u00fccher von Andreas Tilch gibt es im gut sortierten Fachbuchhandel.<br \/>\nLaut hom\u00f6opathischer Beschreibung sind sie empfindlich gegen\u00fcber L\u00e4rm, Licht, Zugluft.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Verschlechterungs- und Verbesserungsfaktoren<\/h3>\n<ul>\n<li>Verschlechterung: L\u00e4rm, grelles Licht, kaltes Wetter oder Zugluft verschlimmern typischerweise die Beschwerden.<\/li>\n<li>Verbesserung: Bewegung und frische Luft (sofern nicht zu kalt) k\u00f6nnen Erleichterung bringen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Wie wirkt Streptokokkinum<\/h3>\n<p>In der Hom\u00f6opathie basiert die Wirkung von Streptokokkinum auf dem \u00c4hnlichkeitsprinzip: Ein potenzierter Reiz, der dem Krankheitsbild \u00e4hnelt (hier die Streptokokken), soll die Selbstheilungskr\u00e4fte des K\u00f6rpers aktivieren.<br \/>\nBei hochpotenzierten Nosoden (z.\u202fB. C200) ist eine Erstverschlimmerung m\u00f6glich \u2013 das wird in der hom\u00f6opathischen Lehre oft als positives Zeichen gewertet.<br \/>\nWenn die Einnahme zu lange andauert (nach Abklingen der Symptome), kann es laut hom\u00f6opathischer Theorie zu einer \u201eSp\u00e4tverschlimmerung\u201c kommen \u2013 in diesem Fall sollte das Mittel abgesetzt werden.<\/p>\n<h3>Dosierung und Einnahme von Streptokokkinum<\/h3>\n<ul>\n<li>Nosoden wie Streptokokkinum sollten nicht allein nach einer einzelnen Indikation gegeben werden, sondern das gesamte Beschwerdebild (K\u00f6rper + Gem\u00fct) muss mit dem Arzneimittelbild \u00fcbereinstimmen.<\/li>\n<li>Einnahme: Globuli langsam auf der Zunge zergehen lassen; Tropfen oder Tabletten am besten mit Plastikl\u00f6ffel einnehmen.<\/li>\n<li>Vor der Einnahme: Mund ca. 15 Minuten frei halten von Speisen, Getr\u00e4nken, Nikotin oder Alkohol, damit die Wirkung nicht beeintr\u00e4chtigt wird.<\/li>\n<li>Empfindliche Mittel sollten vor starken Ger\u00fcchen (z.\u202fB. \u00e4therische \u00d6le, Lacke) gesch\u00fctzt werden, da solche Reize die Wirksamkeit st\u00f6ren k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Nebenwirkungen &amp; Sicherheit<\/h2>\n<ul>\n<li>Da es sich um ein hom\u00f6opathisches Mittel mit hoher Potenz handelt, ist eine klassische \u201etoxische\u201c Nebenwirkung nicht zu erwarten. Allerdings kann bei hom\u00f6opathischen Mitteln immer eine Erstverschlimmerung auftreten.<\/li>\n<li>Eine Selbstbehandlung mit Nosoden wird nicht empfohlen: Hom\u00f6opathen betonen, dass gerade solche Mittel durch einen erfahrenen Anwender (z.\u202fB. Hom\u00f6opath oder Heilpraktiker) dosiert werden sollten.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Behandlungsdauer<\/strong><\/p>\n<p>Die Behandlungsdauer h\u00e4ngt von den Symptomen und dem jeweilige Verlauf der Beschwerde ab. In der Regel wird Streptokokkinum so lange eingenommen, bis eine deutliche Besserung eintritt oder die Beschwerden ganz abklingen. Doch dies ist bei jedem Patienten unterschiedlich.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":19924,"template":"","meta":{"footnotes":""},"wiki_cats":[4708],"wiki_tags":[4883],"class_list":["post-19929","yada_wiki","type-yada_wiki","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","wiki_cats-homoeopathie-lexikon","wiki_tags-streptokokkinum","has-post-title","has-post-date","has-post-category","has-post-tag","has-post-comment","has-post-author",""],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/yada_wiki\/19929","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/yada_wiki"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/yada_wiki"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/yada_wiki\/19929\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19931,"href":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/yada_wiki\/19929\/revisions\/19931"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19924"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19929"}],"wp:term":[{"taxonomy":"wiki_cats","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/wiki_cats?post=19929"},{"taxonomy":"wiki_tags","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.naturmed.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/wiki_tags?post=19929"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}