Japanische Akupunktur

Alle anzeigen 1–12 von 81
Alle anzeigen 1–12 von 81

Bücher zur japanischen Akupunktur (nach Matsumoto/ Euler/ Birch)

Was ist die japanische Akupunktur?

Die japanische Akupunktur ist Teil der asiatischen Medizin und unterscheidet sich durch:

  • die Akupunkturnadel
  • Einstichtiefe und
  • Stimulation von der chinesischen Akupunktur.

Matsumoto´s, Clinical Strategies, Birch´s Haradiaosigns oder Wernicke´s Shonishin, zeigen warum. Zur Einführung in die Meridiantherapie eignet sich das Buch von Shudo Denmei, von dem es auch einige Lehrvideos über die japanische Akupunktur gibt. Die japanische Akupunktur unterscheidet sich in zahlreichen Merkmalen von der chinesischen Mutterheilkunde.

  • Die Nadeln sind dünner
  • schmerzlose Sticktechniken dank eines Führungstubus
  • sowie subtile Moxatechniken und feinstem Moxakraut.

Vor allem durch die Palpation der Meridiane, der Punkte und der Bauchdecke wird versucht die Sprache des Körpers zu verstehen. Auch die koreanische Handankupunktur bietet viele Vorteile, hier sind alle Punkte auf der Hand vertreten. Es gibt keine Risiken der Organverletzung wie bei der klassichen Akupunktur. Die Hand ist schnell und einfach zu erreichen. Auch Hand- und Nagelmassage können angewandt werden. Dies ist auch eine ideale Methode für die Selbstbehandlung und leicht zu erlernen.

3 Schritte der Koreanischen Handakupunktur

Bei der Koreanischen Handakupunktur gibt es drei Stufen der Therapie.

  1. Zuerst wird die schmerzende Körperstelle auf der Hand gesucht und direkt behandelt, dies ist die Korrespondenztherapie.
  2. Bei der zweiten Stufe werden die drei Erwärmer (oberer, mittlerer und unterer Erwärmer) reguliert, dies ist die Basistherapie, damit Bauch, Nervensystem und Lumbalbereich entsprechend ausgeglichen werden.
  3. Die dritte Stufe ist die Organstufe, hier werden wir bei der Körperakupunktur die Akupunkturpunkte direkt auf den Meridianen akupunktiert.

Der Ursprung der koreanischen Handakupunktur (KHT) wurde 1971 vom koreanischen Akupunkturarzt Dr. Yoo Tae-Woo entwickelt. Er entdeckte eher zufällig, dass sich Körperfunktionen und Leiden durch die Stimulation entsprechender Punkte an den Händen beeinflussen lassen. Heute ist die KHT in Südkorea ein international etabliertes Therapieverfahren und wird an den Universitäten im ganzen Land gelehrt. In jeder Hand sind alle Meridiane mit ihren ca. 360 Punkten doppelt vorhanden. Nicht nur die Position der Meridiane entspricht den Körpermeridianen, sondern auch die Auswahl der Punkte erfolgt nach den gleichen Kriterien wie bei der Körperakupunktur.