C. de Laporte

Homöopathie bei psychischen Erkrankungen

Abbildungen und Grafiken

  • ISBN: 9783937095301
  • 2. Aufl. 2016, 352 Seiten

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Beschreibung

Homöopathie zur Gesundung der Seele.
Angesichts der stetigen Zunahme psychischer und psychosomatischer Erkrankungen reichen Homöopathie und Psychotherapie in diesem Praxishandbuch einander die Hand.
Das Buch führt in die psychotherapeutischen Grundlagen der Neurosenpsychologie ein und erörtert die homöopathische Behandlung der am häufigsten vorkommenden Störungen.
Auf gut verständliche, stets praxisorientierte Weise arbeitet die Autorin alle wichtigen Aspekte der Anamnese, Diagnose, Fallanalyse und Verlaufsbeurteilung heraus. Wie lassen sich psychische Störungen erkennen und differenzieren? Welche Geistes- und Gemütssymptome sind relevant? Durch welche Repertoriumsrubriken werden sie abgebildet? Wie können wir körpersprachliche Signale beobachten und verstehen?
Das Lehrbuch bietet neben konkreten Behandlungsanleitungen und vielen nützlichen Nachschlagehilfen auch leicht umsetzbare psychologische Strategien zur Unterstützung der Heilung. Es dient damit einerseits Homöopathen als therapeutisches Rüstzeug, andererseits interessierten Psychotherapeuten als Einstieg in die Homöopathie.
Eine Vielzahl von Fallbeispielen veranschaulicht mögliche Verläufe und heilsame Lösungen.
Diese 2. bearbeitete Auflage wurde um ein neues Kapitel über psychische Traumatisierung erweitert, das sich auch mit dem weit verbreiteten, jedoch oftmals verkannten Phänomen subtiler Gewalt in Beziehungen befasst.

Aus dem Inhalt:
Geleitwort
Vorwort
1 Einleitung: Was leistet Homöopathie bei psychischen Erkrankungen?

TEIL 1 – ENTSTEHUNG, DIAGNOSE UND DIFFERENZIALDIAGNOSE VON NEUROSEN
2 Konflikte
2.1 Schwieriger Umgang mit Konflikten und Aggression
2.2 Konstruktive Aggression
2.3 Destruktive Aggression
2.4 Autoaggression
2.5 Innere Konflikte
3 Entstehung von Neurosen
3.1 Diagnose von Neurosen
3.2 Tiefere Wurzeln der Neurosen in der Kindheit
3.3 Strukturniveau der Neurosen
3.4 Auslösende Situationen und Schwellensituationen
3.5 Copingstrategien bzw. Abwehrmechanismen
4 Differenzialdiagnose von Neurosen
4.1 Organische Abklärung
4.2 Psychosen
4.3 Reaktive Störungen
4.4 Persönlichkeitsstörungen
5 Entstehung und Erhaltung von Glück und Gesundheit
5.1 Konzepte des Glücklichseins

TEIL 2 – HOMÖOPATHISCHE BEHANDLUNG
6 Ansätze zur Behandlung
6.1 Psychosen und die Lehre Hahnemanns
6.2 Schulmedizinische Behandlungsansätze bei Psychosen
6.3 Möglichkeiten und Grenzen der homöopathischen Behandlung von Psychosen
6.4 Neurosen und die Lehre Hahnemanns
7 Fallaufnahme
7.1 Zusammenspiel von Homöopathie und Psychotherapie
7.2 Heilsame Interaktion zwischen Behandler und Patient
7.3 Hindernisse in der Interaktion
8 Wahrnehmung des Gemütszustands
8.1 Nonverbale Informationsquellen
8.2 Anamnestische Hinweise auf verdrängte Konflikte
9 Mittelwahl
9.1 Konstitutionelle Behandlung neurotischer Erkrankungen
9.2 Miasmatische Reaktionsformen auf psychischer Ebene
9.3 Repertorisation von Persönlichkeitsmerkmalen und Konflikten
10 Verlauf homöopathisch behandelter Neurosen
10.1 Potenzwahl, Gabenhäufigkeit, häufige Reaktionen
11 Nichthomöopathische Behandlung psychischer Erkrankungen
11.1 Psychotherapie
11.2 Bedenken seitens des Psychotherapeuten gegen gleichzeitige homöopathische Behandlung
11.3 Was leisten Kliniken bei Neurosen und Psychosen?
11.4 Was leisten Psychopharmaka bei Neurosen bzw. Psychosen?

TEIL 3 – DIE HÄUFIGSTEN GEMÜTSKRANKHEITEN IN DER HOMÖOPATHISCHEN PRAXIS
12 Angstsyndrome
12.1 Panikattacken
12.2 Phobien
12.3 Hypochondrische Syndrome
12.4 Generalisierte Angstneurose
12.5 Reaktive Angst
12.6 Krankhafte Angstsymptome
12.7 Therapie der Angststörungen
13 Reaktive Störungen und neurotische Depression
13.1 Reaktive seelische Störungen
13.2 Depressionen
14 Suizidalität
14.1 Verlaufsformen der Suizidalität
14.2 Umgang mit Suizidalität
15 Psychovegetative Störungen (somatoforme Störungen)
15.1 Verlauf, Diagnostik und Behandlung
16 Zwangsneurosen
16.1 Entstehung
16.2 Prognose
16.3 Therapie
16.4 Persönlichkeitsstörungen am Beispiel zwanghafter Charaktere
17 Konversionsneurosen
18 Seelische Traumata
18.1 Definition des Psychotraumas als Krankheitsbild: Posttraumatische Belastungsstörung PTBS
18.2 Definition des Psychotraumas als Ursache verschiedener Krankheitsbilder
18.3 Traumabewältigung
18.4 Psychotherapie der Psychotraumata
18.5 Umgang mit Traumapatienten im homöopathischen Gespräch
18.6 Traumatisierung durch emotionale Partnerschaftsgewalt: in der Praxis häufig und doch nicht erkannt
18.7. Opfer werden in der Partnerschaft: ein Frauenthema
18.8. Partnerschaftsgewalt im Überblick Checkliste
19 Fallbeispiel: Von Paula, die vor ihrer Weltreise nach innen reiste

ANHANG:
Repertorisationstafeln
Selbstwert
Macht, Verachtung, Unterdrückung (Tafel 1)
Arroganz, Eitelkeit (Tafel 2)
Mangel an Selbstvertrauen, Selbsterniedrigung (Tafel 3)
Kränkungungsgefühle und Opferrolle (Tafel 4)
Geiz, Neid, Eifersucht (Tafel 5)
Erotik (Tafel 6)
Aggression
Wut, Zorn (Tafel 7)
Gewalt (Tafel 8)
Autoaggression, Suizid (Tafel 9)
Kontaktaufnahme
Zurückhaltung, Kontaktscheu, Ruhebedürfnis, Eigenbrötelei (Tafel 10)
Verlassenheitsgefühle (Tafel 11)
Distanzlosigkeit (Tafel 12)
Angst
Ängstlichkeit (Tafel 13)
Leichtsinn (verdrängte Angst) (Tafel 14)
Aktivität: Übertriebene Aktivität, Leistungsbereitschaft.

Autor

C. de Laporte

C. de Laporte

Dr. med. Claudia de Laporte, Jahrgang 1961, Medizin-Studium in Berlin, Bologna und in den USA. Fachärztin für Allgemeinmedizin, psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Jungianische Lehrpsychotherapie. Homöopathieausbildung in Augsburg, Boll und in der Schweiz. Eigene homöopathisch-psychotherapeutische Praxis in Esslingen. Langjährige Meditationserfahrung mit Zen. Intensive Beschäftigung mit der Behandlung von Traumafolgen. Artikel, Vorträge…