Tierakupunktur-Bücher

Alle anzeigen 1–24 von 43
Alle anzeigen 1–24 von 43

Bücher zur Tierakupunktur (Hunde, Katzen, Pferdeakupunktur)

Neben der Homöopathie ist die Akupunktur die wohl bekannteste ganzheitliche Behandlungsmethode – auch für Tiere. Trotzdem glauben viele, Akupunktur sei nur etwas für Menschen. Tatsache ist, dass die Akupunktur an Tieren, speziell an Pferden, im alten China bereits vor ca. 3000 Jahren zur Gesunderhaltung, Leistungssteigerung und Heilung regelmäßig angewendet wurde. Bei der Akupunktur von Hunden und Katzen handelt es sich in der Tat um eine etwas neuere Therapieform, wenngleich sie dadurch nicht weniger wirksam ist.

Akupunktur mit Nadeln und Laserakupunktur

In der Tierakupunkur wird der Patienten mittels Akupunktur – klassisch mit Akupunkturnadeln oder auch mit Laser behandelt. Sein Behandlungsspektrum wird ergänzt durch Moxibustion und Akupressur. Er behandelt seine Patienten ganzheitlich nach den Kriterien der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Eine fundierte und vor allem komplette Ausbildung mit viel Praxis ist daher besonders wichtig, egal ob Wochenendunterricht oder mit Blockunterricht bzw. Intensivwoche mit vorheriger Selbstlernphase der Theorie.

Was ist Tierakupunktur?

Die Akupunktur ist neben der Homöopathie vermutlich die am besten bekannte ganzheitliche Therapieform.

Wie wirkt Tierakupunktur

Im Zentrum dieses medizinischen Systems steht die Auffassung einer im Körper fließenden Lebensenergie, auch Qi genannt. Die Lebensenergie ist immer in Bewegung und verändert sich ständig. Körperliche Funktionen der inneren Organe wie Atmung, Nahrungsverdauung, Körperabwehr, Muskelbewegungen werden von der Lebensenergie erzeugt und von ihr beeinflusst. Vergleichbar mit der Art und Weise, wie Flüsse durch das Land fließen, verlaufen Energiebahnen, die auch Meridiane oder Leitbahnen genannt werden, durch den Körper und versorgen ihn mit der Lebensenergie. Auf diesen Meridianen befinden sich die Akupunkturpunkte mit welchen die Energieströme reguliert und verändert werden können. Das funktioniert bei Menschen wie auch bei Tieren.

Pferdeakupunktur gibt es seit 3000 Jahren

Die Akupunktur an Tieren, insbesondere die Pferdeakupunktur, wurde bereits im alten China vor etwa 3000 Jahren regelmäßig zur Erhaltung der Gesundheit, zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit und zur Heilung eingesetzt. Schon damals stellte man fest, welche Wirkung die Akupunkturnadeln haben können. Die Akupunktur bei Hunden und Katzen ist in der Tat eine etwas neuartige Therapieform, obwohl sie nicht minder wirksam ist. Neben der Akupunkturnadeln gibt es auch Akupunkturpflaster, die auf Akupunkturpunkte aufgeklebt werden und diese Akupunkturpunkte ebenfalls stimulieren. Bei der Laserakupunktur werden die Akupunkturpunkte durch den Lichtstrahl aktiviert.

Welche Kenntnisse braucht ein Therapeut der Tierakupunktur

Ein Therapeut für Tierakupunktur braucht natürlich entsprechende Grundkenntnisse der Anatomie der Tiere, die er untersucht. Es ist natürlich nicht gleich, ob man einen Hund, eine Katze oder ein Pferd untersucht. Daher vermittelt die Ausbildung zur Tierakupunktur neben den klassischen Grundlagen der Akupunktur, wichtige Tierakupunkturpunkte, Laserakupunktur, Moxibustion, Akupunkturtechniken, Meridiane/Leitbahnen natürlich auch Wandlungsphasen, Yin und Yang, Funktionskreise und verschiedene Diagnosetechniken (Zungendiagnose, Pulsdiagnose).

Kombination Schulmedizin und Tiermedizin

Häufig findet man Ärzte der Tiermedizin, die die Schulmedizin mit der Tierhomöopathie und Tier-TCM kombinieren. Für die Ausbildung gibt es verschiedene Hilfsmittel, wie Akupunkturtafeln (z.B. von Frau Krokowski, Igelsburg Verlag o.a.).

Wodurch unterscheidet sich die Akupunktur bei Menschen im Vergleich zur Tierakupunktur?

Der Therapeut macht sich, wie beim menschlichen Patienten, zunächst ein möglichst vollständiges und umfassendes Bild des erkrankten oder verletzten Tieres. Dies beinhaltet sowohl die detaillierte Befragung des Tierhalters als auch die ausführliche Untersuchung des tierischen Patienten. Die Angaben des Tierbesitzers, z.B. über geänderte Verhaltensweisen oder die Krankenvorgeschichte des Tieres. All dies sind ein wichtiger Bestandteil der TCM-Diagnose nach den Regeln der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die tiermedizinischen Untersuchung unterscheidet sich deutlich von den Untersuchungsmethoden der rein allopathischen Tierärzte. Diese befassen sich in der Regel nur mit dem medizinischen Befund.

Ganzheitlich behandeln

Alternative Tiermediziner sehen das Tier als Ganzes, also psychische, körperliche und externe Faktoren (Jahreszeiten, Klima, Emotionen o.ä.). Die Therapieform Akupunktur beim Tier ist der bei Menschen insofern ähnlich: Mit Hilfe der Akupunkturnadeln wird durch Stechen oder mit Laserakupunktur der richtigen Akupunkturpunkte versucht, das körpereigene Qi in Balance zu bringen. Jedes Körperteil ist bestimmten Funktionskreisen/Wandlungsphasen zugeordnet. Wenn das Qi nicht fließen kann, gibt es einen Stau. Durch die Akupunktur, der Nadelung von Akupunkturpunkten,  können diese Blockaden gelöst werden. Der Körper wird überall wieder mit Energie versorgt und kann sich selbst wieder regenerieren – das Tier ist gesund.