Schilddrüse

Patientenratgeber zur Schilddrüse

Was steckt hinter dem Begriff Struma

Die Schilddrüse gehört zu den Hormondrüsen und ist die größte endokrine (Stoffe werden ohne Ausführungsgang direkt ins Blut abgegeben) Drüse des Menschen. Zu ihren Hauptfunktionen gehören das Speichern von Iod und die Bildung der Schilddrüsenhormone. Diese Hormone spielen eine essentielle Rolle für den Energiestoffwechsel und für den Gesamtorganismus. Die Schilddrüse ist der Ausgangspunkt vieler Erkrankungen.

Diese können u.a. zu:

  • Störungen des Hormonstoffwechsels führen
  • eine Unter- oder Überfunktion
  • Hypothyreose bzw. Hyperthyreose genannt

hervorrufen. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie mit ihrer Sektion Schilddrüse befasst sich mit diesem Organ und seinen Erkrankungen, sie kann ein hilfreicher Ansprechpartner sein.

Es gibt vielfältige Ursachen und Erscheinungsfolgen von Schilddrüsenerkrankungen.

  • Kompensatorisch kann bei Jodmangel ein Kropf oder Knoten entstehen
  • Ebenfalls kann es zu Entzündungen, gut- und bösartigen Neubildungen kommen.

 

Gründe für Thyreotoxikose

Sämtliche bekannten Schilddrüsenkrankheiten können zu Funktionsstörungen des Hormonstoffwechsels führen. Infolge von solchen Funktionsstörungen kann es zu Symptomen in fast allen Organen kommen. Die häufigsten Ursachen für die Überfunktion sind der Morbus Basedow und die Schilddrüsenautonomie. Die häufigsten Ursachen für eine Unterfunktion sind die Hashimoto-Thyreoiditis sowie Maßnahmen wie eine Operation oder Medikamenteneinnahme. Die chronisch verlaufende Hashimoto-Thyreoiditis stellt eine durch das Immunsystem vermittelte Zerstörung des Schilddrüsengewebes dar. Morbus Basedow ist eine Autoimmunkrankheit der Schilddrüse. Als Über- und Unterfunktion wird eine gesteigerte oder verminderte Wirkung der Schilddrüsenhormone auf den Stoffwechsel und die Organe bezeichnet. Besonders zu dem Thema Hashimoto gibt es vermehrt Ratgeber für Patienten. Erfahren Sie in diesen Büchern, was Sie selber für Ihre Gesundheit tun können!