Coronavirus (Covid – 19) und Chinesische Medizin

Coronavirus (Covid – 19) und Chinesische Medizin

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Ein Fachbeitrag zum Coronavirus (Covid-19) aus Sicht der TCM

Von Gerd Wiesemann MD/Ph.D TCM China, Sino German TCM Academy (SGTCM)

Das neue Coronavirus (Covid – 19) hat längst Europa und Deutschland erreicht und breitet sich von Tag zu Tag weiter aus. In Italien haben wir nun einen ähnlichen Zustand wie Ende Januar in Wuhan Hubei.

Das Pathogen ist im letzten Jahr, Anfang Dezember 2019 (Jihai im Jahr 36), aufgetaucht – nach dem chinesischen Kalender in der sogenannten Zeit ‚Dàxuě 大雪’ (starker Schneefall), vor der Dōngzhì 冬至’ (Wintersonnenwende). Wuhan liegt in der yangzte Zone (der Yangtze Fluss trennt Nord-China von Süd-China), eine feucht-warme Klimazone (subtropisch) mit hoher Luftfeuchtigkeit, die von vielen Seen umgeben ist. Im Winter um die Wintersonnenwende (‚Dōngzhì 冬至’ ) dagegen ist es hier verhältnismäßig kühl und sehr feucht und ist damit eine ideale Brutstätte. Im letzten und in diesem Jahr war der Winter jedoch deutlich anders als in anderen Jahren, zum Teil auch bedingt durch den Klimawandel. Aber auf diesen Aspekt werde ich später noch näher eingehen.

Das Pathogen trat zu einer Zeit auf, in der es dort eigentlich kalt ist, die aber, bedingt durch den Klimawandel, gleichzeitig warme und stürmische Winterphasen aufwies.

 Dazu sagt das Huángdì nèijīng 黄帝内经(HDNJ, Kanon des gelben Kaisers) in Kapitel 71 :

 „…wenn ungewöhnliche Wetterbedingungen auftreten, zum Beispiel wenn es im Winter warm ist oder wenn es im Frühling plötzlich heiß ist, und die Pflanzen frühzeitig blühen, dann entstehen pestilenzartige Erkrankungen (Yìbìng 疫病).“

So scheint der Erreger in einer idealen Zeit entstanden zu sein, die einen fruchtbaren Boden für dessen ungehinderte Ausbreitung darzustellen scheint.

Das Pathogen Covid-19 aus der Sicht der Chinesischen Medizin

Von Seiten der Chinesischen Medizin (CM) erreichen uns über das Internet mittlerweile täglich Informationen zum Thema Coronavirus. Diese sind jedoch sehr heterogen. Das Pathogen wird mal als Wind-Kälte, Wind-Hitze oder Wind-Trockenheit, mal als Wind-Feuchtigkeit-Pathogen bezeichnet.

Der eine sagt eine Behandlung sollte mit Guì zhī tāng 桂枝汤 oder mit Sāng jú yǐn 桑菊饮 erfolgen, der Andere behauptet Yín qiào sàn 银翘散 wäre ideal, oder man solle mit Sāng xìng tāng 桑杏汤 oder mit Xiǎo chái hú tāng 小柴胡汤 und ähnlichen Rezepturen behandeln. Bevor wir uns mit der Behandlung mit unterschiedlichsten Rezepturen beschäftigen, sollten wir uns jedoch erst einmal tiefergehende Gedanken darüber machen, mit welcher Krankheit, beziehungsweise mit was für einem Pathogen und mit welcher Pathogenese wir es hier entsprechend der CM zu tun haben.

Besonderheiten der durch den Covid-19 ausgelösten Lungenentzündung

Die Wissenschaftler der unterschiedlichen modernen wissenschaftlichen Fakultäten sprechen alle von einem neuartigen Coronavirus, ähnlich dem SARS-Virus, das eine Lungenentzündung auslösen kann.

Diese Lungenentzündung, ausgelöst durch dieses moderne Virus, weist zwei wichtige Besonderheiten auf:

  1. Sie ist charakterisiert durch einen schnellen Ausbruch, einhergehend mit einer raschen Ausbreitung. Zudem ist das Virus hoch ansteckend.

  2. Der Erreger ruft bei unterschiedlichen Personen die gleichen Symptome hervor, wie Fieber, Husten, Atemstörungen und Kurzatmigkeit, mit einer raschen Weiterentwicklung. Zu Beginn zeigen die Patienten zwar nur Fieber, Husten und möglicherweise gastrointestinale Symptome, diese schreiten jedoch meist schnell in ein schweres Stadium fort, das mit hohem Fieber und schwerer Atemnot bis hin zu Atemversagen und schweren Organschädigungen einhergeht.

Pestilenzartiges, epidemisches Pathogen (Yì lì zhī qì 疫疠之气)

Diese beiden Besonderheiten werden schon im Huángdì nèijīng (HDNJ) und später von Wú Yòu Kě 吴又可 (1582-1652) als Hinweis für ein epidemisches Pathogen beschrieben. Dieses pestilenzartiges Pathogen(Yì qì 疫气) bedingt zwar eine Infektionserkrankung, ist aber weder ein normaler „äußerer pathogener Faktor“ (Wài gǎn 外感) im Sinne der CM, noch eine normale saisonale Erkrankung, ausgelöst durch „die sechs bioklimatischen Übel (Liù yín 六淫)“ (Wind, Kälte, Feuer, Sommerhitze, Feuchtigkeit, Trockenheit), oder eine allgemeine sonstige Erkrankung (Zá bìng 杂病).

Yì lì zhī qì 疫疠之气 im Huangdi nei jing

In Kapitel 72 des Sù wèn 素问 im Cì fǎ lùn 刺法论 steht, dass es fünf Arten von Pestilenz (Wǔ yì zhī qì 五疫之气) gibt, die von Mensch zu Mensch übertragen werden können.

„Sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen sind die Symptome die gleichen.“ Wenn das pestilenzartige Qi erscheint, kann es sich schnell in ein toxisches Qi (dú qì 毒气) umwandeln. Dieses Pathogen (Xié qì 邪气) kann durch „ Tiān pìn 天牝“, d.h. die Nase, eindringen oder auch entweichen.

Yì lì zhī qì 疫疠之气 im Wēn yì lùn 瘟疫论

Dieses pestilenzartige Pathogen (Yì Xié 疫邪) oder epidemische Pathogen (Lì qì 疠气 / Yì lì zhī qì 疫疠之气) ist ein besonderes Qi oder Pathogen (Xié ). Dazu schreibt Wú Yòu Kě 吴又可 im Wēn yì lùn:

„Hitze, Kälte, Feuchtigkeit sind zu spüren, sogar die feuchte, klebrige (giftige) Luft (Zhàng dú ) in den Bergen oder giftiger Nebel (Wù dú 雾毒 ) in ‚Lǐngnán 岭南‘, der Malaria verursachen kann. Aber Krankheitserreger, die eine Person angreifen und, unabhängig von Alter oder Konstitution, die gleichen Symptome verursachen, sind nicht zu spüren.“

Das heißt während die Liù qì bzw. Liù yín (Wind, Kälte, Hitze usw.) saisonale Krankheitserreger sind, treten pestilenzartige und epidemische Pathogene (Yì lì zhī qì) unabhängig von saisonalen und klimatischen Faktoren auf.

Vitales Qi (Zhèng qì 正气) versus Pathogen (Xié qì 邪气)

Glaubt der Akupunkturklassiker (Nèi jīng, HDNJ) noch, dass wenn „das Zhèng qì stark genug ist, selbst das stärkste Gift keinen Einfluss auf den Körper ausüben kann“ und es zu keinem Ausbruch der Erkrankung kommen kann, so behauptet der berühmte Wēn bìng(温病)– Arzt und Autor des Wēn yì lùn – Wú Yòu Kě 吴又可 sogar, dass, unabhängig vom Zhèng qì (vitales Qi) und vom Alter, ein epidemischem Pathogen (Yì lì zhī qì) eindringen und eine Krankheit auslösen kann.

Im Widerspruch dazu sehen wir bei dem neuen Coronavirus (Covid 19) sehr wohl, dass viele Patienten, die durch das Pathogen infiziert wurden, keine bis nur milde Symptome zeigen, während geschwächte, alte und vorerkrankte Patienten durch das Virus stark angegriffen werden und sogar sterben können.

Auch darauf wies Wú Yòu Kě 吴又可 hin:

„…wenn das vitale Qi (Zhèng qì) kraftvoll und stark ist, wird man sich an üblen Pathogenen nicht so leicht anstecken, aber wenn das aufrichtige Qi (Zhèng qì) schwach oder mangelhaft ist, dann können äußere Übel (Wài Xié 外邪) den menschlichen Körper während der Atmung infizieren.“ Dann werden „Menschen, deren Zhèng qì schwach ist, krank, wenn sie von einem äußeren Übel getroffen werden.“

Lokalisation des Pathogens

Das Pathogen zeigt sich vornehmlich in der Lunge bzw. auf der Ebene der Lungen-Leitbahn. Dazu sagt Yè tiān shì 叶天士 (1667-1746) im Wēn rè lùn 温热论:

„Wenn man von einem Wärme-Pathogen (Wēn xié 温邪) angegriffen wird, wird das Pathogen zuerst den oberer Jiao (Shàng jiāo 上焦) angreifen und in die Lunge eindringen und anschließend entgegengesetzt das Perikard attackieren.“

Das Huangdi nei jing sagt, dass die Lunge ein zartes und kostbares Organ sei.

„Die Lunge ist delikat und zart und rein, sie ist voll beim Einatmen und leer beim Ausatmen, die Lunge überdacht die Eingeweide; und alle Blutgefäße werden von der Lunge geregelt.“

Äußere Pathogene, wie Wind, Kälte, Feuchtigkeit, Feuer, Sommerhitze und Trockenheit dringen über die Haut und Poren (Shānghán 伤寒), sowie über den Mund und die Nase (Wēn bìng 温病) in die Lunge ein und affektieren sie. So erzeugen diese Pathogene, unabhängig vom Pathogen-Typ und vom Ort des Eindringens, auf der Lungenebene Symptome, wie Fieber, Husten und Atemnot, sowie bei stärkeren Verläufen Bluthusten und Atemversagen, so wie es auch beim pestilenzartige Pathogen (Yì Xié 疫邪) der Fall ist.

Nach dem Wēn bìng tiáo biàn 温病条辨 von Wú jū tōng 吴鞠通 (1758—1836) können zusätzlich Blutungen im oberen Erwärmer entstehen, wenn das Lungen-Qi und das Lungen-Yin angegriffen werden. In diesem Fall wird es für die Patienten lebensbedrohlich.

Neben der Lunge kann auch der Verdauungstrakt durch das Covid-19 angegriffen werden, der im Sinne der CM der Milz/Bauchspeicheldrüse entspricht. Diese wird besonders dann attackiert, wenn das Pathogen durch Feuchtigkeit oder Nässe bedingt ist. Ein Feuchtigkeit-Wärme-Pathogen (Shī wēn xié 湿温邪) hat eine besondere Affinität zum mittleren Erwärmer (Zhōng jiāo中焦)und erzeugt Bauchdruck & -schmerzen, Durchfall und eine geschwollene Zunge mit dickem, schmierigem, fettigem oder sogar fauligem Belag. Dies sind deutliche Zeichen für ein Feuchtigkeit-Toxin (Shī dú 湿毒).

Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir es mit einem äußere epidemischen Pathogen zu tun haben, dass insbesondere die Lungen-Leitbahn attackiert, bei gleichzeitiger Schwäche des Zhèng qì. Das Pathogen ist charakterisiert durch Feuchtigkeit/Nässe, Hitze und Toxine oder durch Feuchtigkeit, die Hitze und Toxine produziert, bei gleichzeitig vorherrschender Schwäche, sowie einer sich entwickelnden Blutstase und Blutungen in der Lunge.

Erste vorbeugende Maßnahmen / Ziel der Therapie und Prävention

Das wichtigste Ziel in der Behandlung ist zunächst die Prävention! Ähnlich wie in der wissenschaftlichen, modernen Medizin stehen die Hygienemaßnahmen an erster Stelle. Hier können wir den Empfehlungen der Gesundheitsämter folgen. Diese Hygieneempfehlungen können wir zusätzlich sinnvoll erweitern.

Hygienemaßnahmen durch Kräuter-Räucherungen und Kräuter-Sachets

In vielen chinesischen Krankenhäusern werden die Hygienemaßnahmen durch Räucherungen erweitert. Die Krankenhäuser folgen hierbei den Empfehlungen des Wēn yì lùn 瘟疫论 von Wú Yòu Kě 吴又可 und verbrennen Kräuter bzw. benutzen aromatische Kräuter in Sachets, kleine Kräutersäckchen, die man sich um den Hals hängen kann. Dies mag zwar nach aktuellen Forschungsstand der Virologie befremdlich anmuten, aber es schadet auch nicht

Hygienemaßnahmen durch Gurgeln

Ergänzend lohnt es sich auch vermehrt warmes Wasser zu trinken und mit adstringierenden Kräuterabkochungen zu gurgeln, da das Pathogen insbesondere über den Mund, die Nase und den Rachen in und aus dem Körper ein- und ausdringt und sich im Rachen vermehren kann. Als westliche Kräuter können z.B. Salbei- oder Cystusrosentee-Abkochungen genutzt werden.

Ein chinesischer Gurgeltee könnte auf der Basis von Huò xiāng zhèngqì tāng 藿香正气汤 sein. Die Kräuter aus der Rezeptur Huò xiāng zhèngqì tāng 藿香正气汤, zusammen mit Nelken ( Dīng xiāng丁香) und Fenchel (Xiǎo huí xiāng 小茴香) könnte man ebenfalls zur Räucherung nutzen oder sie in Kräutersäckchen um den Hals tragen. Weitere Kräuter sind Cāng zhú 苍术, Cǎo guǒ 草果, Ài yè艾叶, Bái zhǐ 白芷, Fáng fēng 防风, Guì zhī 桂枝 und andere aromatische Kräuter.

Prävention durch Stärkung des Immunsystems (Bǔ yì zhèng qì 补益正气)

Die Stärkung des zhèng qì durch Akupunktur und Moxibustion, sowie chinesische Kräuterpflaster, ist einfach und unproblematisch.

Kräuterrezepturen nur entsprechend der Syndrom-Differenzierung (Biàn zhèng lùn zhì 辨证论治)

Die Behandlung und Stärkung des zhèng qì durch Kräuter ist deutlich komplizierter. Einfach nur Rezepturen wie Yù píng fēng sàn 玉屏风散 oder Bǔ zhōng yì qì tāng 补中益气汤 symptomatisch zu benutzen, ist ein grober Fehler. Tonisierende Rezepturen können das Verdauungssystem belasten und dadurch Schleim, Feuchtigkeit und Hitze produzieren, was wiederum das zhèng qì blockieren würde.

Ebenso können kalte Kräuter das Qi blockieren und Feuchtigkeit, Kälte und Hitze nach Innen drücken. Scharfe, heiße oder schweißtreibende Kräuter können Feuchtigkeit und Schleim ins Herz und ins Perikard drücken. Scharf-warme/heiße Kräuter können aber auch die Oberfläche (Poren) öffnet, sodass ein äußeres Pathogen eindringen kann. Letztendlich kann der übermäßige Gebrauch dieser Kräuter das Qi und Yang „verpulvern“ und damit das zhèng qì schwächen.

Empfohlene, standardisierte Verschreibungen von Kräutern und Rezepturen wie zur Zeit aus China in den Westen gelangen, können zwar als Empfehlung genutzt werden, sollten aber bzw. müssen nach erfolgter Differenzial-Diagnose modifiziert und entsprechend den westlichen Umständen angepasst werden! So kann beispielsweise Guì zhī tāng 桂枝汤als eine vorbeugende Rezeptur, bei Patienten mit einem vorhandenen Wind-Kälte Angriff mehr Hitze und Fieber erzeugen. Oder bei Patienten, die schon eine innere Hitze besitzen, diese verschlimmern.

Jedoch hilfreich und sicher ist eine abgespeckte Version von Guì zhī tāng 桂枝汤 ohne Guì zhī 桂枝 und Bái sháo yào 白芍药. Nämlich einfach Dà zǎo 大枣, Zhì gān cǎo 炙甘草 und Shēng jiāng 生姜 was man tagsüber als Getränk zusichnehmen oder in einem langgekochten Reisbrei oder Congee (mǐ zhōu 米粥) essen kann. Weitere sichere und präventive Rezepturen mit Kräuter und Nahrungsmittel als Yào shàn 药膳 (Kräutergericht) und Yào chá 药茶(Kräutertee) finden Sie in Folge.

Im zweiten Teil berichte ich exemplarisch über Behandlungsmöglichkeiten mit chinesischen Kräutern und deren Anpassung je nach Symptombild und Fortschreiten der Erkrankung. Dieser Aspekt ist relativ kompliziert, da jede Chinesische Provinz, jeder Ort und jedes Krankenhaus mit unterschiedlichen Empfehlungen arbeitet. Es gibt keine Standardrezeptur.

Quellen:

Huáng dì nèi jīng 黄帝内经, Kanon des gelben Kaisers

Wēn yì lùn 瘟疫论, Abhandlung über epidemische Erkrankungen, Wú Yòu Kě 吴又可

Wēn bìng tiáo biàn 温病条辨,Systematische Differenzierung über Warm-Erkrankungen, Wú jū tōng 吴鞠通

Wēn rè lùn 温热论,Warm-Hitze Erkrankungen, Yè tiān shì 叶天士

Gerd Wiesemann

Gerd Wiesemann MD/Ph.D TCM China Doctor of Medicine (TCM, ZCMU). Fachlicher Direktor und Stv. geschäftsführender Direktor der SGTCM. Seit Beginn der 80er Jahren hat sich Gerd Wiesemann auf das Studium der Chinesische Medizin konzentriert. Zunächst in Deutschland und in Europa studierte Gerd vornehmlich an den TCM-Hochschulen in Chengdu / Sichuan, in Hangzhou / Zhejiang, sowie bei seinem Lehrer und Doktorvater Dr. Wu Boping. 2006-2010 folgte dann ein 4-jähriges Doktorstudium an der Zhejiang Chinese Medical University in Hangzhou mit einem Abschluss in Doctor of Medicine (Internal Medicine of TCM), mit dem Schwerpunkt Toxine als Pathogene. 32 Jahre Unterrichtstätigkeit, Gastprofessur an der ZCMU. 2010 Mitbegründer der tcm-academy cologne und Aufbau eines TCM Bachelorprogramms. Zusammen mit seiner Frau gründete er die SGTCM als Zusammenschluss des Mercurius Institutes und der TCM-Academy in Kooperation mit der ZCMU in Hangzhou/ China. Praxis-Tel.: 0178-7174942; Email.: gw@tcm-germany.de