Naturmed Nlog - Therapeuten Fachbuchblog

und ihre Beziehung zur Schilddrüse und zur Leber

Stress belastet unsere Kinder. Das hat Auswirkungen auf die kindliche Schilddrüse und Leber. Lesen Sie hier einen Beitrag von Birgit Bonin über Maßnahmen zur Stärkung der Schilddrüse und der Leber und deren Einfluss auf die Entwicklung von Kindern.

Sowohl in der Schule als auch im Alltag nehmen die Belastungen für Kinder ständig zu. Der Leistungsdruck wächst, und die vielfältigen Lernmöglichkeiten über neue Medien beanspruchen das kindliche Gehirn, welches sich noch mitten im Prozess der Entwicklung befindet.

Tatsächlich ist die Entwicklung des menschlichen Gehirns erst mit dem 19. Lebensjahr im Allgemeinen abgeschlossen. Verfeinerungen auf den Übertragungswegen für Informationen an und für den gesamten Organismus können sich im Laufe des gesamten Lebens immer noch einstellen.

Die Wachstumsprozesse

Zum Zeitpunkt seiner Geburt sind bei jedem Menschen die meisten Nervenzellen vorhanden, die Verbindungen der meisten Nervenzellen untereinander und zu den verschiedenen Zielorganen und anderen Zielorten müssen erst gebildet werden. Vom 1. bis zum 6. Lebensjahr befindet sich der Organismus des Kindes in einer besonders intensiven Wachstums- und Aufbauphase.

Sämtliche Wachstumsprozesse im menschlichen Organismus sind vor allem abhängig von der kraftvollen, balancierten Tätigkeit der Schilddrüse.

Die Schilddrüse ist ein sehr aktives Organ mit Lage unterhalb des Kehlkopfes vorne am Hals. Hier werden die Hormone Trijodthyronin und Thyroxin gebildet. Die Steuerung dieser Produktion erfolgt über den sogenannten Hypophysenvorderlappen im Zentralnervensystem. Für ihre Produktion sind ausreichende Mengen an Jod lebensnotwendig. Jod befindet sich im Wasser und in unserer Nahrung

Die Schilddrüse ist mit ihren Hormonen verantwortlich für verschiedene Stoffwechselvorgänge. Sie steigert die Verbrennungsvorgänge von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß aus unserer Nahrung. Sie ist auch verantwortlich für die Förderung aller Wachstumsprozesse im menschlichen Organismus.

Aufgaben der Schilddrüsenhormone

Die Schilddrüsenhormone üben Einfluss auf die Beschleunigung der Herztätigkeit und die Erhöhung der Reaktionsfähigkeit von Nerven- und Muskelgewebe aus.

Eine ausreichende Schilddrüsenhormonkonzentration bildet die Voraussetzung für ein normales Längenwachstum im Organismus, die Reifungsprozesse aller inneren Organe und sämtlicher übrigen Gewebe, so das Knochengewebe, die Muskulatur, Sehnen und Bänder, das Nervengewebe, das Bindegewebe, sämtliche Gefäße und die Haut.

Die kindliche Entwicklung ist also in hohem Maß abhängig von der Funktionsfähigkeit der Schilddrüse.

Die Regulation der Konzentration dieser Schilddrüsenhormone wird auch durch äußere Faktoren beeinflusst. Sehr hohe, anhaltende Leistungsanforderungen (Stress), aber auch dauerhafte Kältereize erhöhen den Sollwert der Schilddrüsenhormonkonzentration. Die Schilddrüse muss jetzt mehr Hormone produzieren, um den erhöhten Anforderungen im Organismus gerecht werden zu können. Die folgende Ermüdung der Schilddrüse führt zu nachlassender Hormonproduktion.

Wenn die Schilddrüse ermüdet

Verschiedene Wachstumsprozesse können jetzt nicht mehr vollständig gefördert werden. Eine Verzögerung  von Entwicklungsprozessen ist möglich. Das kann sich im mentalen, physischen und emotionalen Entwicklungsprozess bemerkbar machen. Mögliche Symptome von Entwicklungsverzögerungen sind Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, rasche Ermüdung und mangelnde Ausdauer, Leistungseinbruch in der Schule, ungewohnt unkoordinierte Bewegungsabläufe, Nachlass der Kräfte, aber auch emotionale Instabilität. Diese Verhaltensveränderungen zeigen sich in den unterschiedlichsten Lebenssituationen.

Wie kann die weitere Vorgehensweise in einer solchen Situation aussehen?

Es ist eine Überprüfung der Schilddrüsenfunktion empfehlenswert, mit der dann eventuell entsprechenden Therapie. Ein anderer Gesichtspunkt verdient hier außerdem Beachtung. In der Betrachtungsweise der Traditionellen Chinesischen Medizin steht die Leber in enger Wechselbeziehung zur Schilddrüse. Ist die Schilddrüsenfunktion geschwächt, gibt das immer auch einen Hinweis auf eine in ihrer Funktion geschwächten Leber.

Wie kann es zu einer Schwächung der Leber in so frühem Alter kommen?

Die Leber gehört im menschlichen Organismus zu den Organen mit den vielfältigsten Aufgaben. Zu den Wichtigsten zählt die Reinigung von sämtlichen Schadstoffen und Giften im menschlichen Organismus, die Förderung der Verdauung im Dünndarm, die Bildung der Galle, die Bildung und Umwandlung von Nährstoffen und der Cholesterinstoffwechsel.

Eine Schwächung der Leber erfolgt unter ständigen sehr hohen Leistungsanforderungen. Tatsächlich ist die Leber das anfälligste Organ unter Einfluss von Stress im gesamten Organismus. Wird die Leber in ihrer Arbeit aktiviert und gestärkt, so wirkt sich das immer positiv auf die Funktionsfähigkeit der Schilddrüse aus.

Tatsächlich ist bei einer Erkrankung der Schilddrüse, wie beispielsweise der „Morbus Haschimoto“, immer empfehlenswert, auch die Leber zu stärken und in ihrer Funktion zu schützen. Das schließt auch die Fähigkeit der Leber ein, sich selbst wieder von eingelagerten Giften zu befreien.

Wie kann man die Schilddrüse stärken

Die Funktion der Leber kann vielfältig durch eine individuelle Ernährungsweise gestärkt werden. Tatsächlich gibt es spezielle Nahrungsmittel in unserem Alltag, welche insbesondere vielfältig auf die Leber wirken. Verschiedene Pflanzen- und Kräuterkombinationen sollten ebenfalls zum Einsatz kommen. Sie sind deshalb dringend erforderlich, da sie Wirkstoffe enthalten, welche unsere alltägliche Nahrung gar nicht oder aber in nicht ausreichender Konzentration enthält.

Maßnahmen zur Stärkung der Schilddrüse

Weitere hilfreiche Maßnahmen, um die Auswirkungen von Stress auf den kleinen Organismus zu senken, aber auch um die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress zu erhöhen, sind verschiedene Formen der Meditation. Welche Maßnahmen auch immer ergriffen werden, stets stehen der individuelle Entwicklungsprozess und die Bedürfnisse des Kindes an erster Stelle.

Birgit Bonin

Birgit Bonin, Jahrgang 1958, hat in Köln Diplomsport studiert (Schwerpunkt Prävention und Rehabilitation), ist außerdem Heilpraktikerin und Beraterin für die Methode LifeTech, einem Verfahren zur täglichen Stressreduktion, zur Wiederherstellung und zum Erhalt von Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Seit über 20 Jahren arbeitet sie selbständig in eigener Praxis. Birgit Bonin bietet Einzelarbeit an, aber auch Gruppenarbeit und Seminare, die sich den oben genannten verschiedenen Bereichen widmen. Ihr besonderes Interesse gilt der Realisierung aller erforderlichen Voraussetzungen, welche die persönliche Weiterentwicklung des Einzelnen ermöglichen. Kontakt: Birgit Bonin, Fünfkirchener Straße 2, 63607 Wächtersbach Mail:bonin.birgit@yahoo.com, http://www.heilkunst-birgitbonin.com/

Birgit Bonin
Autor

Birgit Bonin, Jahrgang 1958, hat in Köln Diplomsport studiert (Schwerpunkt Prävention und Rehabilitation), ist außerdem Heilpraktikerin und Beraterin für die Methode LifeTech, einem Verfahren zur täglichen Stressreduktion, zur Wiederherstellung und zum Erhalt von Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Seit über 20 Jahren arbeitet sie selbständig in eigener Praxis. Birgit Bonin bietet Einzelarbeit an, aber auch Gruppenarbeit und Seminare, die sich den oben genannten verschiedenen Bereichen widmen. Ihr besonderes Interesse gilt der Realisierung aller erforderlichen Voraussetzungen, welche die persönliche Weiterentwicklung des Einzelnen ermöglichen. Kontakt: Birgit Bonin, Fünfkirchener Straße 2, 63607 Wächtersbach Mail:bonin.birgit@yahoo.com, http://www.heilkunst-birgitbonin.com/

X