Weizengras bei Histamin-Intoleranz

Weizengras bei Histamin-Intoleranz

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In den letzten Jahrzehnten wird Weizengras zunehmend in der Behandlung verschiedenster Arten von  Unverträglichkeiten und Allergien erfolgreich eingesetzt. Hier ein Beispiel bei Histamin-Intoleranz.

Weizengras  hat sich auch bei Histamin-Intoleranz bewährt.

Weizengras hat verschiedene herausragende Eigenschaften, die seine Nutzung sehr empfehlenswert machen. Die Aminosäure L-Menthionin  hat sich aufgrund ihrer Antihistamin-Eigenschaften gut etabliert.  In der Pflanze wurden außerdem bestimmte Bioflavanoide, wie Vitamin P gefunden. Auch sie haben bewährte Antihistamin-Eigenschaften.

Sowohl Weizengras als auch Gerstengras enthalten das Antioxidative Enzym SOD (Superoxiddesmutase). Dr. Hagiwara in Japan widmete sich intensiv der Erforschung von Gerstengras. Das Unkrautvertilgungsmittel „Paraquat“, das Pflanzen vernichtet, indem es sie zur Bildung Freier Radikaler bringt, erzielt keine Wirkung bei Pflanzen mit hohem Gehalt an SOD. Weizen- und Gerstengras enthalten neben anderen Enzymen auch SOD in hoher Konzentration. Es zerstört diese gefährlichen Freien Radikalen und schützt dadurch den Körper vor Zellzerstörung, ungesundem Zellwachstum, Vergiftung und Verstrahlung.

Das Enzym SOD hat aber auch noch andere Fähigkeiten. Der Entstehung einer Histamin Intoleranz liegt ein entzündlicher Prozess im Körper zugrunde. SOD ist bekannt für seine antientzündliche Wirkung und unterstützt dadurch die Behandlung bei Histamin Intoleranz wirkungsvoll.

Ein weiterer Gesichtspunkt muss  in Rechnung getragen werden. Weizengras ist bekannt für seine die Leber in ihrer Arbeit stärkende Wirkung.  Eine starke Leber befreit den Körper von Allergenen und verhindert dadurch die Entstehung von Allergien. Weizengras fördert alle Entgiftungsprozesse und hilft kontinuierlich das Blut zu reinigen. Das ist die erste Voraussetzung für alle entgiftenden und reinigenden Prozesse im gesamten Körper.

Bei der Behandlung von Histaminintoleranz mit Weizengras ist die Qualität der Pflanze von herausragender Bedeutung.  Eine spezielle Produktion muss gewährsleisten, dass alle von der Pflanze aufgenommenen und neu gebildeten Substanzen im Organismus sofort ihre volle Wirkung entfalten können. Das erfordert, dass die Pflanze in einer natürlichen Wachstumsperiode auf kontrollierten, schadstofffreien und nährstoffreichen Böden gedeihen kann. Die Ernte muss zum Zeitpunkt der höchsten Nähr- und Wirkstoffkonzentration erfolgen.

Die optimale Verfügbarkeit und Konzentration in der empfohlenen Tagesmenge ist in der Verwendung der Pflanze als Pulver oder in Tablettenform gewährleistet. Jeglicher Prozess der Erwärmung beim dafür erforderlichen Trocknen der Pflanze und dem anschließenden Vermahlen zerstört die essentiellen für den Einsatz von Weizengras als Antihistaminikum erforderlichen Nähr- und Wirkstoffe.

Neben Weizengras spielen auch noch andere Getreidegräser bei der Behandlung von Histamin-Intoleranz eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund verwende ich Weizengras immer in einer speziellen Produktion, das sowohl den oben genannten Kriterien der Qualität Rechnung trägt, als auch die Pflanzen Gerstengras und Alfalfa integriert.  Der Entwickler dieses Produktes begründet das wie folgt: „Wegen der entgiftenden Wirkung von L-Methionin, das Schwermetalle mobilisiert, haben wir das Weizengras mit anderen Zutaten, insbesondere dem Alfalfa, kombiniert, um sicherzustellen, dass die Schwermetalle den Körper verlassen, ohne die Vitalfunktionen der Nieren und der Leber zu zerstören. Beide Organe spielen eine lebenswichtige Rolle bei der Entfernung der toxischen Metalle. Alle drei Pflanzen enthalten die als Antihistaminikum wirkende  Aminosäure L-Menthionin.“

Der hohe Gehalt an SOD bei Gerstengras wurde bereits oben erwähnt. Alfalfa wirkt außerdem unterstützend auf die Arbeit des Dickdarms und ist aufgrund seines tiefen Wurzelwachstums eine reiche Quelle für Mineralien, die dem Körper helfen, den Säure – Basen – Haushalt zu balancieren. Das ist essentiell für jeden Regenerationsprozess, der zum Ziel die Wiederherstellung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit hat. Weizengras selber liefert ebenfalls eine Fülle an Mineralien. Die Pflanze bringt sie in die sogenannte „kolloidale“ Form, wie sie in jeder Zelle des Körpers vorkommt. Das garantiert eine bestmögliche Resorption.

Im Patientenblog naturmedizin-leben.de finden Sie die Beschreibung der Behandlung einer Patientin mit Histamin-Intoleranz. >> Behandlungsbeispiel Histamin-Intoleranz

Weitere Information erhalten Sie gerne bei der Verfasserin Birgit Bonin.

Birgit Bonin

Birgit Bonin, Jahrgang 1958, hat in Köln Diplomsport studiert (Schwerpunkt Prävention und Rehabilitation), ist außerdem Heilpraktikerin und Beraterin für die Methode LifeTech, einem Verfahren zur täglichen Stressreduktion, zur Wiederherstellung und zum Erhalt von Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Seit 18 Jahren arbeitet sie selbständig in eigener Praxis. Birgit Bonin bietet Einzelarbeit an, aber auch Gruppenarbeit und Seminare, die sich den oben genannten verschiedenen Bereichen widmen. Ihr besonderes Interesse gilt der Realisierung aller erforderlichen Voraussetzungen, welche die persönliche Weiterentwicklung des Einzelnen ermöglichen. Kontakt: Birgit Bonin, Fünfkirchener Straße 2, 63607 Wächtersbach Mail:bonin.birgit@yahoo.com, http://www.heilkunst-birgitbonin.com/