Akupunktur ohne zu nadeln

Akupunktur ohne zu nadeln

Shonishin – ideal zur Behandlung von Babys und Kindern

Was ist Shonishin und wie wirkt Japanische Kinderakupunktur

Shōnishin bedeutet: shōni – Kleinkind / shin – Akupunkturnadel

Geschichte des Shōnishin

Shōnishin wurde vor ca. 250 Jahren in Japan speziell für Kinder entwickelt. Hier werden im Gegensatz zur klassischen Akupunktur allerdings keine Akupunkturnadeln gestochen.

In Japan ist Shōnishin eine anerkannte Behandlungsmethode zur Prophylaxe, aber auch zur Behandlung von Störungen und Erkrankungen bei Kindern.

Shōnishin – Die Behandlung

Shonishin
Bei Shonishin wird nicht genadelt.

Es werden anstelle von Akupunkturnadeln, verschiedene Instrumente zum Streichen, Drücken, Reiben und Klopfen verwendet. Hierzu werden bestimmte Körperareale, Reflexzonen und Meridiane des Kindes behandelt. Die Behandlung wird als eine sanfte Massage oder Streichung empfunden.

Wie wirkt Shōnishin?

Ziel der Japanischen Kinderakupunktur ist es energetische Störungen, die Symptome hervorrufen, auszugleichen und zu regulieren. Besonders wirksam ist diese Methode daher bei Säuglingen, weil diese nur wenige Reize zur Selbstregulierung benötigen.

Für wen ist Shōnishin noch geeignet?

Es werden vor allem Babys, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche, aber auch sehr sensible Erwachsene oder Patienten mit Nadelphobien behandelt.

Bei welchen Beschwerden eignet sich Shōnishin

Es können diverse Störungen und Erkrankungen, von Schlafstörungen, Kolliken, Unruhe, Infektanfälligkeit, Ansgstzustände, Allergien, Asthma, ADS/ADHS, Kopfschmerzen und viele weitere Beschwerden effektiv behandelt werden.

Shōnishin als Eigenbehandlung

Diese Behandlungsmethode kann problemlos von den Eltern weitergeführt werden. Eine kurze Einweisung reicht oft schon aus, um eine regelmäßige Behandlung durchführen zu können. Der Therapieeffekt wird durch diese aktive Behandlungsbeteilung der Eltern deutlich verbessert. Zudem gibt es ein gutes Gefühl aktiv für sein Kind etwas tun zu können.

Shōnishin-Instrumente

Diese bestehen aus Edelstahl, Kupfer, Silber oder Gold und haben entsprechend ihres Metalles unterschiedliche energetische Wirkungen in der Behandlung.

Die geläufigsten Instrumente sind:

Yoneyama, Sankaku, Chokishin, Houki und Yukou. Die Yokou Shōnishin-Instrument gibt es mit verschiedenen Federungen zur Behandlung einzelner Akupunkturpunkte. Je nach Tonisierung oder Sedierung des Akupunkturpunktes sollten verschiedene Federungen verwendet werden.

Weitere Informationen zur Japanischen Kinderakupunktur / Shōnishin finden Sie hier:

>>>Shonishin: Japanese Pediatric Acupuncture with DVD, Birch
https://www.naturmed.de/Shonishin-Japanese-Pediatric-Acupuncture-mit-DVD_detail_14872.html

>>>Shonishin – japanische Kinderakupunktur, Wernicke
https://www.naturmed.de/tcmakupunktur/akupunktur-buecher/japanische-akupunktur/3694/shonishin-japanische-kinderakupunktur

naturmed

Spezialist für Fachbücher aus Akupunktur, Traditioneller Chinesischer Medizin, Qigong, Naturheilverfahren, Homöopathie und Physiotherapie. Jährlich auf vielen, wichtigen Kongressen wie der TCM-Kongress in Rothenburg, dem ASA-Kongress und dem Tao-Kongress in Österreich vertreten.